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Ethische Prinzipien im Berufungsverfahren

Ethical principles in appeal proceedings
[Zeitschriftenartikel]

Lamnek, Siegfried

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-56991

Weitere Angaben:
Abstract Ziel der Untersuchung ist die Exploration möglicher ethischer Probleme im Berufungsverfahren bei Professorenstellen für das Fach Soziologie. Der Verfasser legt zunächst eine chronologische Analyse der Berufungsverfahren (n=28) hinsichtlich Bewerbungsfristen, Reaktionszeit der Hochschulen, Benachrichtigung und inhaltlicher Informationen zum Stand des Verfahrens sowie Besetzung der Professuren vor. Behandelt werden weiter die Dauer einzelner Verfahrensabschnitte, die Notwendigkeit einer wissenschaftlichen Verantwortungsethik und das Phänomen der "innerwissenschaftlichen Diskursgemeinschaft" in der Berufungspraxis. Es schließt sich eine theoretische Betrachtung des Berufungsverfahrens an, in der die Verbeamtung des Wissenschaftlers, Kollegialitätsprinzip und traditionale Herrschaft, Wissenschaftscharisma sowie strukturelle Gewalt im Berufungsverfahren erörtert werden. Abschließend werden Gefahren aus der Freiheit des Wissenschaftlers, die Notwendigkeit ethischer Verpflichtungen sowie mögliche Schritte zur "professionellen Vertrauenswürdigkeit" diskutiert. (ICE)
Thesaurusschlagwörter sociologist; university teacher; job posting; staffing; professional ethics; science; ethics; responsibility; Federal Republic of Germany; social science; application; procedure; scientist
Klassifikation Wissenschaftssoziologie, Wissenschaftsforschung, Technikforschung, Techniksoziologie
Methode empirisch; normativ
Freie Schlagwörter Berufung; Professur; Besetzung
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 1991
Seitenangabe S. 142-173
Zeitschriftentitel Soziologie : Mitteilungsblatt der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (1991) 2
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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