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Revisiting classic qualitative studies

Sekundärnutzung klassischer qualitativer Studien
[Zeitschriftenartikel]

Savage, Mike

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-50187

Weitere Angaben:
Abstract Der vorliegende Beitrag untersucht methodologische Aspekte der Sekundärnutzung 'klassischer' qualitativer Studien. Klassische Studien werfen besondere Probleme auf, die über diejenigen einer typischen Sekundäranalyse qualitativer Daten hinausgehen. 'Klassisch' bedeutet, dass die Ergebnisse und Argumente einer solchen Studie einen 'Kanon' theoretischer und methodologischer Wissenschaftlichkeit implizieren und daher in der Folge das Denken der Forschenden formen, die Sekundäranalysen durchführen wollen. Eine Sekundäranalyse sollte daher nicht nur die archivierten Daten selbst, sondern auch die publizierten Arbeiten einbeziehen; jedoch ist damit eine Menge an komplexen methodologischen und ethischen Problemen verbunden. Der Autor untersucht mögliche analytische Strategien für eine Reanalyse, eingeschlossen die 'Enthüllung' als Gegenstück zu einer 'Sakrosankt-Erklärung' und Wege, mit denen Originaldaten 'gegen den Strich' gelesen werden können. Hierfür verwendet er seine eigenen Reanalysen von Elizabeth Botts 'Family and Social Network'-Archiv und von John Goldthorpe und David Lockwoods 'Affluent Worker Collection'.

This paper explores methodological issues regarding the revisiting of 'classic' qualitative studies. Classic studies pose particular issues for secondary analysis. By virtue of being 'classic', the findings and arguments of such studies define a subsequent 'canon' of theoretical and methodological scholarship, and hence shape the thinking of subsequent researchers conducting secondary analysis. Secondary re-analysis therefore should be not only of the archived data itself, but of the published work itself, but this raises a host of complex methodological and ethical issues. Using his own reanalysis of Elizabeth Bott's 'Family and Social Network' archive, and John Goldthorpe and David Lockwood's 'Affluent Worker collection', the author examines possible analytical strategies for re-analysis, including 'debunking', the alternative of 'sacralisation', and ways in which original data can be read 'against the grain'.
Thesaurusschlagwörter secondary analysis; qualitative method; empirical social research
Klassifikation Forschungsarten der Sozialforschung; Erhebungstechniken und Analysetechniken der Sozialwissenschaften
Methode Grundlagenforschung; Methodenentwicklung
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2005
Seitenangabe S. 118-139
Zeitschriftentitel Historical Social Research, 30 (2005) 1
ISSN 0172-6404
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Nicht kommerz., Keine Bearbeitung
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