Export für Ihre Literaturverwaltung

Übernahme per Copy & Paste
Bibtex-Export
Endnote-Export

       

Weiterempfehlen

Bookmark and Share


Der Berliner Krisendienst und seine Nutzer in schweren Krisen: Ergebnisse und Analysen aus der wissenschaftlichen Begleitforschung des Berliner Krisendienstes

The Berlin Crisis Intervention Service and his users in severe crises: results and analyses of the scientific research of the Berlin Crisis Intervention Service
[Zeitschriftenartikel]

Zimmermann, Ralf-Bruno

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-49174

Weitere Angaben:
Abstract In diesem Beitrag werden ausgewählte Ergebnisse aus der wissenschaftlichen Begleitforschung des Berliner Krisendienstes (BKD) zur Beschreibung der Inanspruchnahme des Dienstes und seiner Nutzer vorgestellt und diskutiert. Neben Ergebnissen zur quantitativen Nutzung und Auslastung des BKD werden seine Nutzer hinsichtlich ihrer soziodemographischen Merkmale, ihrer Zustandsbilder und psychiatrischen Diagnosen abgebildet, um insbesondere die schweren Krisen und Notfälle, mit denen der BKD konfrontiert wird, genauer betrachten zu können. Einige von den Mitarbeitern angewandte Methoden der Krisenintervention werden vorgestellt und hinsichtlich der Differenzierung ihrer Anwendung faktorenanalytisch untersucht. Die Daten zum allgemeinen Ergebnis der Beratung und der speziellen Beeinflussung der Suizidalität von Klienten werden aufgezeigt. Aus den Ergebnissen der Begleitforschung kann insgesamt abgeleitet werden, dass der BKD kurze Zeit nach seiner Installation von vielen Menschen in vielfältigen Krisensituationen genutzt wird. Unter den Nutzern sind häufig Menschen in ernsten und teils schwerwiegenden Krisen bzw. Notfällen, ihnen wird von den Mitarbeitern ein breit gefächertes psychotherapeutisches, beratendes bzw. psychosozial unterstützendes Angebot an Interventionen gemacht. Weitere Untersuchungen, die den Prozess der Intervention konkret abbilden, sollten künftig angestrebt werden.

This article presents and discusses selected results of the scientific research of the Berliner Krisendienst (BKD) Berlin Crisis Intervention Service – hereafter referred to as BKD – to describe the use of the services and the users themselves. Apart from the results respective quantitative use and optimal use of the facility, the users themselves are presented regarding their socio-demographical characteristics, their state of health when entering the services and psychiatric diagnoses. Some of the methods used by the staff are introduced and examined in a factor-analysis regarding the differentiation of their use. From the data which are relevant for client contacts, examples are presented in respect to affect and influence clients’ suicidality. From the results of the scientific research on the whole it can be deduced that the BKD started to be frequented and used by many people in various crisis situations shortly after its opening. Among the users are often people in serious and partially aggravated crisis or emergency situations. The BKD staff presents a broad spectrum of psychotherapeutic, counseling or supporting offers for interventions.
Thesaurusschlagwörter social psychiatry; evaluation; crisis intervention
Klassifikation psychologische Diagnostik und Beratung, psychologische Methoden; psychische Störungen, Behandlung und Prävention
Freie Schlagwörter Psychiatrischer Krisendienst; schwere Krise; psychiatrischer Notfall; Versorgungsforschung; Basisdokumentation; Suizidalität; psychiatrische Diagnosen
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2004
Seitenangabe S. 201-227
Zeitschriftentitel Journal für Psychologie, 12 (2004) 3
Heftthema Psychosoziale Krisen und Krisenintervention
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
top