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Das Bildungssystem der VR China zu Beginn der neunziger Jahre

The education system in the People's Republic of China in the early nineties
[Forschungsbericht]

Henze, Jürgen

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-49095

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Bundesinstitut für ostwissenschaftliche und internationale Studien
Abstract Die wirtschaftlichen und sozialen Transformationsprozesse, die in der VR China seit Mitte der achtziger Jahre zu beachtlichen strukturellen Veränderungen geführt haben, beeinflußten auch das Bildungs- und Wissenschaftssystem in einem Ausmaß, das zu Beginn der Reformperiode noch undenkbar erschien. Zu den Hauptmerkmalen, die das Bildungswesen dabei in zunehmendem Maße kennzeichneten, gehören ausgreifende Differenzierungsprozesse, begleitet von der Ausprägung neuer Hierarchien oder der weitergehenden Verfestigung bereits vorhandener. Hinzu kommt eine deutliche Regionalisierung der Ressourcenaktivierung und -verteilung, die letztlich dazu geführt hat, daß heute de facto keine verläßlichen, d.h. verallgemeinerungsfähigen Aussagen über das chinesische Bildungssystem getroffen werden können, sondern bestenfalls sind Wahrscheinlichkeiten des Antreffens bestimmter struktureller und inhaltlicher Konfigurationen zu benennen. Damit reduziert sich der Anspruch auf Realitätskonstruktion in zunehmendem Maße auf die Vorgabe von folienhaften Rahmenskizzen national relevanter Strukturen. Eine solche Folie - und das ist das erklärte Ziel dieser Arbeit - soll den Leser bei allen Einschränkungen zum Entwurf eines Bildes befähigen, das trotz seiner Unvollständigkeit maximale Annäherung an die Realität ermöglicht, ohne Anspruch auf deren umfassende Abbildung zu erheben.

The economic and social transformation processes which have brought about considerable structural change in the PRC since the mid-eighties have also influenced the education and academic system to an extent which would have appeared inconceivable at the beginning of the reform period. The main features that have become more and more characteristic of the education system include extensive differentiation processes accompanied by the emergence of new hierarchies or the further consolidation of the existing ones. This is exacerbated by a distinct regionalization of the activation and distribution of resources which has ultimately led to a situation in which, de facto, no reliable, i.e. generalizable, statements can be made as to the Chinese education system as such. At best, probabilities of encountering certain structural and curricular configurations can be formulated. This reduces any attempt to convey real-life conditions to a presentation of increasingly sketchy outlines of nationally relevant structures. Such an outline - and this is the declared objective of the present study - ist intended to enable the reader, notwithstanding all reservations, to trace a picture which, despite all its inadequacies, allows him or her to come as close as possible to reality, without claiming to depict that reality in all its complexity.
Thesaurusschlagwörter China; education system; science; Far East; development; developing country; curriculum; Asia; curriculum subject; teacher
Klassifikation Bildungs- und Erziehungssoziologie; Entwicklungsländersoziologie, Entwicklungssoziologie; Makroebene des Bildungswesens
Methode deskriptive Studie
Publikationsjahr 1995
Erscheinungsort Köln
Seitenangabe 47 S.
Schriftenreihe Berichte / BIOst, 12-1995
Status Veröffentlichungsversion; nicht begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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