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Die Erfassung von Umweltbewusstsein und Umweltverhalten

Recording of environmental consciousness and environmental behavior
[Forschungsbericht]

Neugebauer, Birgit

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-48505-2

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Zentrum für Umfragen, Methoden und Analysen -ZUMA-
Abstract "Die schlichte Rechnung hohes Umweltbewusstsein = umweltfreundliches Verhalten geht so einfach nicht auf. Neben dem Umweltbewusstsein beeinflussen noch mehrere Faktoren das Umweltverhalten. So kann man dann von einem umweltgerechten Verhalten ausgehen, wenn zum Umweltbewusstsein keine weiteren divergierenden Ziele dazukommen. Eine hohe internale und externale Verantwortungsattribution spielen ebenso eine wichtige Rolle für das Umwelthandeln wie die Einsicht in die Eigenverantwortlichkeit für die Umwelt. Außerdem kann umweltgerechtes Handeln nur dann durchgeführt werden, wenn das Handlungsangebot vorhanden ist. Förderlich ist auch, wenn umweltgerechtes Handeln einen positiven Stellenwert in der Bezugsgruppe hat und wenn es dem Handelnden ein Wohlbefinden vermittelt. Neben der Problematik der Allmende-Klemme können auch methodologische Ungenauigkeiten ein Grund für die Diskrepanz zwischen Umweltbewusstsein und Umwelthandeln sein. Hierunter zählen neben der unklaren Definitionslage das Problem der sozialen Erwünschtheit und des Weiteren messmethodische Schwierigkeiten in der Form, dass umweltgerechtes Verhalten eine Verhaltensgewohnheit darstellt, oft nur selbstberichtetes Verhalten abgefragt wird, nicht abgefragt wird, ob überhaupt ein Handlungs- und Gestaltungsspielraum vorhanden ist, Umweltbewusstsein und Umweltverhalten auf einem unterschiedlichen Spezifitätsniveau gemessen wird, der Zeithorizont der Frage nicht berücksichtigt wird und dass die Jahreszeit bei gewissen Fragen zum Umweltverhalten auch eine große Rolle spielt. Doch es gibt auch Kritiker, die eine Diskrepanz zwischen Umweltbewusstsein und Umwelthandeln ablehnen. Argumente hierfür sind zum einen, dass Umweltbewusstsein nicht in den Köpfen der Menschen verankert ist und es so bei diesen gar nicht zu einem Widerspruch beim Handeln kommt." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter environmental consciousness; environmental behavior; responsibility; attribution; environmental safety; action orientation; data capture; response behavior; questionnaire
Klassifikation Ökologie und Umwelt; Sozialpsychologie
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2004
Erscheinungsort Mannheim
Seitenangabe 50 S.
Schriftenreihe ZUMA-Methodenbericht, 2004/07
ISSN 1610-9953
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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