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Der 'trap effect' des Internet: Ausmaß und Folgen inzidenteller Rezeption von Wahlkampfkommunikation im Internet während des Bundestagswahlkampfs 2013

The 'Trap Effect' of the Internet: Extent and Effects of Incidental Online Exposure to the 2013 German National Election Campaign
[Sammelwerksbeitrag]

Flemming, Felix; Marcinkowski, Frank

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://dx.doi.org/10.17174/dcr.v3.9

Weitere Angaben:
Abstract Die Diffusion des Internet und die zunehmende Nutzung von sozialen Netzwerken haben die Bedingungen, wie Wählerinnen und Wähler mit wahlkampfbezogenen Informationen in Kontakt kommen, in den letzten Jahren nachhaltig verändert. Die Studie argumentiert, dass über das Internet und speziell in sozialen Netzwerken eine mehr oder weniger große Zahl von Wahlberechtigten unabsichtlich mit Wahlkampfbotschaften in Kontakt kommen, die sie in der traditionellen Medienumwelt ignorieren ('trap effect'). Dadurch erreicht die Wahlkampfkommunikation der Parteien nicht nur mehr, sondern vor allem mehr uninteressierte Wahlberechtigte. Diese These der sozialen Reichweitenerhöhung von Wahlkampfkommunikation wird durch Ausmaß und Folgen der inzidentellen Rezeption während des Bundestagswahlkampfs 2013 überprüft. Ergebnisse eines Online-Surveys unter 1.050 wahlberechtigten Onlinern zeigen unter anderem, dass zufälliger Kontakt mit Wahlkampf in nennenswertem Umfang stattfindet, das Interesse an der Wahl erhöht und dadurch indirekt für eine erhöhte Affinität zur Wahlbeteiligung sorgt.

The conditions under which voters come into contact with election campaign-related information have changed radically as a result of internet penetration. This study argues that through the internet and especially in social networks, a more or less large number of eligible voters are inadvertently exposed to campaign messages, which they have so far successfully avoided in the traditional media environment ('trap effect'). Therefore, the campaign communication reaches not only more, but also more uninterested voters. This assumption is tested by investigating incidental online exposure to the 2013 German national election campaign. Results of an online survey among 1.050 eligible voters show that incidental exposure with the election campaign takes place to a significant extent. It slightly increases the interest in the election, thereby indirectly providing an increased affinity for the turnout.
Thesaurusschlagwörter online media; election campaign; political communication; online survey; election to the Bundestag; social media; Internet; coverage; information-seeking behavior; reception
Klassifikation interaktive, elektronische Medien; Wirkungsforschung, Rezipientenforschung; politische Willensbildung, politische Soziologie, politische Kultur
Freie Schlagwörter Inzidentelle Rezeption; beiläufiges Lernen; trap effect
Titel Sammelwerk, Herausgeber- oder Konferenzband Politische Online-Kommunikation: Voraussetzungen und Folgen des strukturellen Wandels der politischen Kommunikation
Herausgeber Henn, Philipp; Frieß, Dennis
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2016
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe S. 193-214
Schriftenreihe Digital Communication Research, 3
ISSN 2198-7610
ISBN 978-3-945681-03-9
Status Erstveröffentlichung; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Creative Commons - Namensnennung
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