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Geopolitical developments in South East Europe: the political-geographical rearrangement of South East Europe

Geopolitische Entwicklungen in Südosteuropa: die politisch-geographische Neuordnung Südosteuropas
[Zeitschriftenartikel]

Jordan, Peter

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-48104-8

Weitere Angaben:
Abstract Der Beitrag widmet sich den wesentlichen Schritten der politisch-geographischen Neuordnung in Südosteuropa nach der politischen Wende des Jahres 1989. Dabei werden unter Südosteuropa im kulturräumlichen Sinn die byzantinisch geprägten und osmanisch nachhaltig überprägten Gebiete südlich von Donau und Save einschließlich Bosniens und der Herzegowina verstanden. Die Überlegungen beziehen aber auch Slowenien und Kroatien als Nachfolgestaaten Jugoslawiens sowie Rumänien mit ein. Als Ausgangspunkte pfadabhängiger Transformationsprozesse werden die Spielarten des Kommunismus in dieser Region eingehend diskutiert. Das Wiederaufleben der nationalen Frage schon in der Endphase des Kommunismus war entscheidend für den Zerfall Jugoslawiens, aber auch für die Entwicklung der politischen und gesellschaftlichen Situation in den anderen Staaten. Die internationale Staatengemeinschaft reagierte auf die gewaltsamen Konflikte beim Zerfall Jugoslawiens mit einer Eindämmungsstrategie, die sich auch in einem Heranführen Südosteuropas an die europäischen Strukturen äußerte. Immer noch bestehen aber mit dem Kosovo, Makedonien und Bosnien-Herzegowina akute und latente Konfliktherde. Nationale Antagonismen erschweren es Südosteuropa, seiner Stellung als europäische Peripherie zu entkommen und an Eigengewicht zu gewinnen. Seine traditionelle Brückenfunktion zwischen Europa und Vorderasien nimmt es aber wieder ein, wozu seine altansässigen muslimischen Bevölkerungsgruppen einen wichtigen Beitrag leisten. (Autorenreferat)

This article is dedicated to the essential phases in the political/geographic restructuring of South East Europe after the political changes in 1989. South East Europe is understood in terms of cultural regions such as those sustainably formed by the Byzantine and Ottoman cultures south of the Danube and Save Rivers including Bosnia and Hercegovina. Our deliberations will also include Slovenia and Croatia as the follow-up states of Yugoslavia and Romania. The different types of communism in this region will be discussed in detail as the point of departure of path-dependent transformation processes. The resurgence of the national issue in the final phases of communism was the key factor for the disintegration of Yugoslavia, but also for the emergence of the political and social situation in the other states. The international community of states reacted to the violent conflicts during the disintegration of Yugoslavia with a containment strategy that expressed itself by bringing South East Europe closer to European structures. However, there are still acute and latent flashpoints in the form of Kosovo, Macedonia and Bosnia-Herzegovina. National antagonisms make it difficult for South East Europe to escape its position as the European periphery and to gain its own stature. However, it is beginning to regain its traditional function as a bridge between Europe and the Middle East to which its old Muslim population groups make an important contribution. (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter Southeastern Europe; geopolitics; communism; nationalism; transformation; EU expansion; Muslim; eastwards expansion; Slovenia; Croatia; Kosovo; Macedonia; Bosnia and Herzegovina; conflict; reorganization
Klassifikation Raumplanung und Regionalforschung; Friedens- und Konfliktforschung, Sicherheitspolitik
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2007
Seitenangabe S. 87-98
Zeitschriftentitel Europa Regional, 15.2007 (2007) 2
Heftthema The Mediterranean
ISSN 0943-7142
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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