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Rural paradigms and governance models in the LEADER Programme: case studies from North Karelia (Finland) and South Tyrol (Italy)

Paradigmen des ländlichen Raumes und Governance-Modelle in dem LEADER-Programm: Fallstudien aus Nordkarelien (Finnland) und Südtirol (Italien)
[Zeitschriftenartikel]

Rizzo, Fulvio

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-48057-3

Weitere Angaben:
Abstract Because of a variety of postmodern developments, throughout the 20th century the Westphalian state changed in many ways. New structures between state-like forms, civil society organizations, and private market actors have emerged, resulting in a hybrid combination between both government and governance, and sectoral and integrated policies. The interaction between LEADER partnerships and the broader regionalization and regionalism contexts represents an important contribution to the understanding of different rural paradigms and their associated governance models. This paper investigates the key actors and how their power relations are structured in two LEADER Local Action Groups, one located in North Karelia (Finland) and the other in South Tyrol (Italy). The empirical data collected confirms the current struggle between the old and new rural paradigms, which is occurring from the local to the transnational scale. Furthermore, the investigation of this comparison suggests that the introduction of new governing structures has taken different forms in the rural context; as such, they have to be verifi ed in the light of geographical contingencies.

Aufgrund einer Vielzahl postmoderner Entwicklungen veränderte sich das Bundesland Westfalen im 20. Jahrhundert auf vielfältige Weise. Zwischen staatsähnlichen Formen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und privatwirtschaftlichen Akteuren entstanden neue Strukturen, die zu einer Hybridkombination von Regierung und Governance sowie von sektoralen und integrierten Politiken führen. Die Interaktion zwischen LEADER-Partnerschaften und dem breiteren Kontext von Regionalisierung und Regionalismus ist ein wichtiger Beitrag zum Verständnis verschiedener Paradigmen des ländlichen Raumes und der damit verbundenen Governance-Modelle. Dieser Artikel untersucht die Hauptakteure in zwei lokalen LEADER-Aktionsgruppen (die eine befindet sich in Nordkarelien, Finnland und die andere in Südtirol, Italien) und legt dar, wie deren Machtverhältnisse strukturiert sind. Die erhobenen empirischen Daten bestätigen den zwischen alten und neuen Paradigmen des ländlichen Raumes derzeit stattfindenden Wettstreit, der sich von der lokalen bis zur transnationalen Ebene vollzieht. Die Untersuchung dieses Vergleichs deutet ferner darauf hin, dass die Einführung neuer Lenkungsstrukturen im Zusammenhang mit den ländlichen Gegebenheiten verschiedene Formen angenommen hat, die aus der Sicht geographischer Möglichkeiten bestätigt werden müssen.
Thesaurusschlagwörter rural area; planning procedure; promotional program; example; governance; regionalization; regionalism; regional planning; rural development; regional development; Finland; Italy; South Tyrol
Klassifikation Raumplanung und Regionalforschung
Methode empirisch
Freie Schlagwörter Nordkarelien; LEADER-Programm; Governance-Modelle
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2011
Seitenangabe S. 147-156
Zeitschriftentitel Europa Regional, 17.2009 (2011) 3
ISSN 0943-7142
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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