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Zusammenhang zwischen Kriminalität und Tourismus in Ungarn

Where exposure to crime and tourism intersect in Hungary on the verge of joining the European Union
[Zeitschriftenartikel]

Michalkó, Gábor

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-48042-3

Weitere Angaben:
Abstract Ungarn ist seit Mai 2004 Mitglied der Europäischen Union und zugleich das östliche Tor -mit strategischer Wichtigkeit- des 25 Mitgliedsländer vereinigenden Staatenbundes. Der Tourismus Ungarns ist durch zwei Merkmale gekennzeichnet: einerseits dominieren Touristen aus Deutschland, andererseits kommen Tagesbesucher aus den Nachbarländern. Während das Ziel der Deutschen die Sehenswürdigkeiten Ungarns sind, verbringt die Mehrheit der Besucher aus den Nachbarstaaten ihre Zeit mit Einkauf, Besuch der Verwandten, oder sie sind auf der Durchreise. Vor allem Bürger der Nicht-EU-Staaten nutzen Ungarn, um ihren Lebensunterhalt zu sichern. Die Aktivitäten während ihres Ungarn-Aufenthaltes führen daher zu einer Verstärkung der informalen Wirtschaft und zu einem Anwachsen der Kriminalität. Dies wirkt sich natürlich negativ auf den Tourismus insgesamt aus, und das Landesimage hat unter den Straftaten, die gegen ausländische Touristen begangen werden, sehr zu leiden. Vorliegender Beitrag möchte einige Er gebnisse zur wissenschaftlichen Erklärung des komplizierten Zusammenhangs zwischen Tourismus und Kriminalität darlegen. Dabei spielt die geographische Lage Ungarns eine große Rolle (das Land umfasst ein besonders kleines Gebiet und grenzt an 7 souveräne Staaten). Grundlage für die Untersuchung waren die Daten, die ein Jahr vor dem EU-Beitritt Ungarns veröffentlicht wurden. Die Forschungsergebnisse können auch gleichzeitig die Basis für weitere, tiefgründige Untersuchungen des Problems bilden bzw. für die wissenschaftliche Beobachtung von Veränderungen des dargelegten Zusammenhangs. (Autorenreferat)

Hungary has been a member of the Europ ean Union since May of 2004, making it the strategically important eastern gate to the 25 member countries. Hungary's tourism has two features. Tourists from Germany tend to dominate while other tourists just take a day trip from the neighbouring countries. Germans come to see Hungary's sights while the majority of visitors from Hungary's neighbouring countries spend their time shopping, visiting relatives or just passing through. People from non-European Union states are those who mainly utilise Hungary to protect their living standard, mean ing that their activities in Hungary boost the informal economy and crime. Needless to say, this has a negative impact on tourism as a whole and Hungary's image suffers extensively from the crimes perpetrated against foreign tourists. This article would like to describe some analyses as a contribution to a scientific explanation of the intricate interactions be tween tourism and crime. Hungary's geographic location figures prominently here (it encompasses a particularly small area while bordering on 7 sovereign states). The data published one year be fore Hungary joined the European Union form the basis for this study. The results of this research could also be applied to other more fundamental studies on this problem or scientifically observing changes in the interactions described here. (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter Hungary; tourism; alien; criminality; security; informal sector; image; geographical factors; offense; consumption; receiving of stolen property; smuggling; larceny
Klassifikation Kriminalsoziologie, Rechtssoziologie, Kriminologie; Freizeitforschung, Freizeitsoziologie; Raumplanung und Regionalforschung
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2005
Seitenangabe S. 76-82
Zeitschriftentitel Europa Regional, 13.2005 (2005) 2
ISSN 0943-7142
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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