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Übertriebener Datenschutz behindert die historische Forschung: die üblen Folgen eines zweifelhaften Urteils

Kocka, Jürgen

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(externe Quelle)

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://hdl.handle.net/10419/123086

Weitere Angaben:
Abstract Mit seinem Urteil vom 30. Januar 1985 hat das Landgericht Frankenthal festgestellt, daß eine Daten­übermittlung aus Personenstandbüchern durch Einsicht­nahme von Universitätsprofessoren, die an diesen Daten aus wissenschaftlichen Gründen interessiert sind, rechtswidrig ist. Die sich aus diesem Urteil für die sozialhistorische Forschung ergebenden praktischen Pro­bleme zeigen bereits erste Auswirkungen. Erfolgt die Auslegung der Gesetze weiterhin so eng wie bisher, wird nach Meinung des Autors nicht nur das Grundrecht auf Wissenschaftsfreiheit erheblich verletzt, sondern ver­liert die deutsche historische Sozialforschung mangels empirisch belegbarer Daten auch den Anschluß an die internationale Diskussion.
Thesaurusschlagwörter data protection; science of history; research; historical social research; data; utilization; right to privacy; Federal Republic of Germany; census; court decision; statuary regulation; impact
Klassifikation Recht; allgemeine Geschichte; Sozialgeschichte, historische Sozialforschung
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 1986
Seitenangabe S. 96-99
Zeitschriftentitel Historical Social Research (1986) 40
ISSN 0172-6404
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