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Soziale Chancengleichheit in Bildungssystemen - Länderunterschiede und ihre strukturellen Ursachen

Equal social opportunity in education systems - country differences and their structural causes
[Forschungsbericht]

Mutz, Michael

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(externe Quelle)

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:517-opus-11563

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Universität Potsdam, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät, Lehrstuhl für Methoden der empirischen Sozialforschung
Abstract Es ist unumstritten, dass höhere Bildung mit besseren ökonomischen, sozialen und kulturellen Verwirklichungsmöglichkeiten einhergeht. Aufgrund dieser wichtigen Bedeutung unterliegt die Art und Weise, wie im Bildungssystem Wissensbestände vermittelt und Berechtigungen vergeben werden, einer kritischen Beobachtung. Seit den 1960er Jahren beschäftigt sich die deutsche Bildungssoziologie intensiv und kontinuierlich mit der Beschreibung und Erklärung ungleicher Bildungschancen. Obwohl mit der Bildungsexpansion die Hoffnung auf eine Egalisierung der sozial bedingten Bildungschancen verbunden war, deutet die Mehrzahl der aktuellen empirischen Befunde auf eine nach wie vor enge Kopplung der Bildungskarriere an die Sozialschicht hin. Dieses Ergebnis ist nicht spezifisch für das deutsche Bildungssystem, denn auch in anderen entwickelten Ländern werden eher stabile Ungleichheitsmuster in den sozial bedingten Bildungschancen diagnostiziert. Der vorliegende Aufsatz versucht, die Ursachen dieser Länderunterschiede zu identifizieren. Dazu wird erst für 36 Länder berechnet, wie eng das Leistungsniveau mit der sozialen Herkunft variiert. Daran schließt sich die Frage an, worauf die Unterschiede im internationalen Vergleich zurückzuführen sind, wobei eine mögliche Antwort in den Strukturmerkmalen der einzelnen Bildungssysteme gesucht wird. Als relevante Merkmale der Bildungsstruktur werden Ausmaß, Alter sowie Art und Weise von Differenzierungsmaßnahmen untersucht sowie die Bedeutung von Privatschulen dargestellt. Ob die Unterschiede in den Bildungsstrukturen zur Erklärung von Länderunterschieden in der sozialen Chancengleichheit sinnvoll herangezogen werden können, wird empirisch mit einer pfadanalytischen Modellierung geprüft. Abschließend werden die untersuchten Bildungssysteme gemäß ihrer institutionellen Struktur in einander ähnlichen Gruppen zusammengefasst. Die Gruppierung und die Effekte, die mit diesen Strukturtypen assoziiert sind, werden exemplarisch an den Ländern Finnland, Großbritannien, Frankreich, Österreich und Deutschland dargestellt. (ICD2)
Thesaurusschlagwörter education; level of education attained; educational opportunity; educational policy; equal opportunity; social background; family socialization; course of education; discrimination; PISA study; social stratum; social class; deprivation; social inequality; international comparison
Klassifikation Makroebene des Bildungswesens; Bildungs- und Erziehungssoziologie; Allgemeine Soziologie, Makrosoziologie, spezielle Theorien und Schulen, Entwicklung und Geschichte der Soziologie
Methode deskriptive Studie; empirisch; empirisch-quantitativ
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2006
Erscheinungsort Potsdam
Seitenangabe 45, X S.
Schriftenreihe Potsdamer Beiträge zur Sozialforschung, 27
ISSN 1612-6602
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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