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Sozialwissenschaftliche Erklärungsansätze zum Thema "Gewalt und Fremdenfeindlichkeit"

Social science explanatory approaches regarding the topic of "violence and xenophobia"
[Forschungsbericht]

Holtmann, Elisabeth

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(externe Quelle)

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:517-opus-10674

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Universität Potsdam, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät, Lehrstuhl für Methoden der empirischen Sozialforschung
Abstract Der vorliegende Beitrag erörtert einige sozialwissenschaftliche Ansätze zum Thema "Gewalt und Fremdenfeindlichkeit". Ein Blick in die sozialwissenschaftliche Forschung zum Thema Fremdenfeindlichkeit und (Jugend-) Gewalt zeigt, dass es eine Vielzahl theoretischer Ansätze gibt, von denen hier nur die derzeit gängigsten berücksichtigt werden konnten. Sie nähern sich dem Thema aus verschiedenen Perspektiven, verhandeln es auf verschiedenen Ebenen (z. B. als gesamtgesellschaftliches oder als lokales) und fühlen sich unterschiedlichen theoretischen Positionen verpflichtet. Unumstritten ist wohl, dass von einem komplexen Phänomen selbst auszugehen ist, das nicht nur kriminelle Übergriffe einschließlich der Gefahren eines überörtlich organisierten Rechtsextremismus betrifft, sondern auch die Ausstrahlung antidemokratischen, rassistischen und gewaltverherrlichenden Gedankenguts in die Jugendkulturen und den Alltag der gesamten Gesellschaft. Entsprechend ist von komplexen Ursachengeflechten auszugehen. Die Autorin kommt zu dem Ergebnis, dass es hier nicht darum gehen kann, zwischen diesen Ansätzen - u.U. mit Hilfe von Empirie - zu entscheiden; es geht vielmehr darum, sie jeweils auf ihren möglichen Ertrag hinsichtlich der spezifischen Fragestellung der kommunalen Prävention hin abzuklopfen. Hierzu bleibt festzustellen, dass sie kein homogenes Bild liefern. Es gibt sich ergänzende Perspektiven, aber auch ungeklärte Widersprüche, die der mit Prävention Befasste allein zu bewerten hat. Am schwersten aber wiegt, dass die vorhandenen Ansätze keine praxisrelevanten Anleitungen für die kommunale Prävention liefern; sie geben lediglich eine grobe Richtung vor, in die Prävention zu denken wäre. Aufgabe bleibt es, diese Ansätze auf die lokale Ebene herunterzudeklinieren. (ICD2)
Thesaurusschlagwörter violence; propensity to violence; violent crime; adolescent; youth; xenophobia; right-wing extremist party; racism; neo-Nazism; deprivation; youth culture; individualization
Klassifikation politische Willensbildung, politische Soziologie, politische Kultur; soziale Probleme
Methode deskriptive Studie
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2001
Erscheinungsort Potsdam
Seitenangabe 34 S.
Schriftenreihe Potsdamer Beiträge zur Sozialforschung, 12
ISSN 1612-6602
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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