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Long-term experiences of men with spinal cord injuries in Japan: a qualitative study

Langzeiterfahrungen von japanischen Männern mit einer Rückenmarksverletzung: eine qualitative Studie
Experiencias de largo plazo de hombres con lesiones de médula espinal en Japón: un estudio cualitativo
[Zeitschriftenartikel]

Tagaki, Masakuni

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(externe Quelle)

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0114-fqs150210

Weitere Angaben:
Abstract The goal of the current study was to examine how Japanese men with long-term spinal cord injuries constructed their post-injury life. To do this, I conducted semi-structured interviews with ten participants who had sustained spinal cord injuries. The interview data was transcribed and analyzed qualitatively using the KJ method, which is widely employed in Japan and has been developed by and named after the founder of the method, the anthropologist Jiro Kawakita (1967). The participants led lives similar to able-bodied individuals and tried to find specific positive aspects of their lives that they owed to their disabilities. They also developed collective identities as people with acquired disabilities through their relationships with others having disabilities. To alleviate their sense of loss, the participants also emphasized the unchanged aspects of their pre-injury lives. They understood that their lives were greatly influenced by a socially supportive environment that was regarded as being contingent. They recognized their inability to control the environment and valued the contingencies. (author's abstract)

Ziel der Studie, die diesem Beitrag zugrunde liegt, war es zu untersuchen, wie Männer mit einer langdauernden Rückenmarksverletzung ihren Alltag nach Eintritt der Verletzung erleben. Hierzu wurden teilstrukturierte Interviews mit zehn Männern geführt. Die Interviews wurden transkribiert und mittels der KJ-Methode ausgewertet, einem in Japan sehr prominenten Verfahren, das von dem Anthropologen Jiro Kawakita (1967) entwickelt und auch nach diesem benannt wurde. Zusammenfassend bemühen sich die befragten Männer, ihr Leben ähnlich dem unverletzter Menschen zu führen, und sie versuchen, ihrer Verletzung positive Effekte abzugewinnen. Im Zuge des Kontakts zu anderen Betroffenen entwickeln sie eine Art kollektiver Identität als Angehörige einer Gemeinschaft von Menschen mit erworbenen Beeinträchtigungen. Um das Erleben von Normalitätsverlust zu lindern, betonen sie vor allem die Teile ihres Alltagslebens, die durch die Erkrankung keine Veränderung erfahren haben. Allen ist die Bedeutsamkeit sozialer-unterstützender Kontexte bewusst, die zugleich als limitiert erlebt werden: Sie anerkennen Grenzen ihrer eigenen Möglichkeit, ihre Umgebung zu gestalten, und erachten externe Unterstützungsangebote als sehr wichtig. (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter biography; life career; Japan; physical disability; illness; man; everyday life; collective identity; narration; narrative interview
Klassifikation Erhebungstechniken und Analysetechniken der Sozialwissenschaften; Medizinsoziologie
Freie Schlagwörter KJ-Methode
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2015
Zeitschriftentitel Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research, 16 (2015) 2
ISSN 1438-5627
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Creative Commons - Namensnennung
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