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Europäische Strömungen im deutschen Bereicherungsrecht

[Zeitschriftenartikel]

Belling, Detlev W.; Belling, Johannes; Kneis, Marek

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-47278-3

Weitere Angaben:
Abstract Der Aufsatz analysiert die Ursprünge und die Entwicklung des Bereicherungsrechts und beschreibt ausgehend vom deutschen Bereicherungsrecht die beiden Prinzipien, welche einer bereicherungsrechtlichen Regelung zugrunde liegen können: Das Einheitsmodell und die Trennungslehre. Anschließend werden in einer rechtsvergleichenden Analyse die europäischen Entwürfe zu einem vereinheitlichten Schuldrecht in den Principles of European Law (PEL) und dem Draft Common Frame of Reference (DCFR) untersucht. Das dort geregelte Bereicherungsrecht beruht, anders als der deutsche Gegenpart, auf dem Einheitsmodell. Auch wenn deshalb nicht unerhebliche Friktionen zum deutschen Recht unübersehbar sind und sich die wesentlichen dogmatischen Fortschritte der Trennungslehre in den PEL nicht wiederfinden, gehen die PEL inhaltlich weit darüber hinaus, was dem deutschen Juristen durch die §§ 812 ff. BGB an die Hand gegeben wird. Die mit ihnen angestrebte Vereinfachung und Vereinheitlichung des Rechts dient nicht nur der Stärkung von Zuversicht in die Verlässlichkeit von Recht und Gesetz, sondern auch als Inspirationsquelle für weiterführende, vereinheitlichende gesetzgeberische Unterfangen auf europäischer Ebene.
Thesaurusschlagwörter law of obligations; Federal Republic of Germany; civil law; EU
Klassifikation Recht
Freie Schlagwörter Bereicherungsrecht; PEL; DCFR; Principles of European Law; Draft Common Frame of Reference
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2012
Seitenangabe S. 49-85
Zeitschriftentitel Acta juridica et politica / University of Szeged (2012) 2
ISSN 0563-0606
Status Veröffentlichungsversion
Lizenz Digital Peer Publishing Licence - Basismodul
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