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Kriminalstatistik: lange Zeitreihen dokumentieren die Entwicklung von Verbrechen und Strafe

[Zeitschriftenartikel]

Oberwittler, Dietrich

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-47256-3

Weitere Angaben:
Abstract "Kriminalstatistiken gehören zu den ältesten kontinuierlich erhobenen Sozialindikatoren. Ihre Geschichte reicht bis ins frühe 19. Jahrhundert zurück, als die Justizbehörden einiger deutscher Länder nach französischem und englischem Vorbild begannen, Kriminalstatistiken zu führen und zu veröffentlichen (Heinz 1990). Für die Moralstatistiker des 19. Jahrhunderts waren diese Kriminalstatistiken wichtige Datenquellen, um 'Urtheile über den sittlichen Zustand des Volkes' (Starke 1882: S. 4) zu fällen. Begründer der Sozialstatistik wie der Belgier Adolphe Quetelet und Georg von Mayr verwendeten Kriminalstatistiken, um eine Wissenschaft der 'sozialen Physik' zu etablieren und beispielsweise den Zusammenhang von Nahrungsmittelpreisen und Diebstahlsraten zu analysieren. Damit wurde die Kriminalstatistik des 19. Jahrhunderts zu einem Übungsfeld der modernen Sozialwissenschaften und beeinflusste Pioniere der Soziologie wie Emile Durkheim." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter official statistics; criminality; offense; prosecution; quantity; social statistics; historical development; Germany; German Reich; Federal Republic of Germany
Klassifikation Sozialgeschichte, historische Sozialforschung; Kriminalsoziologie, Rechtssoziologie, Kriminologie
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2016
Seitenangabe S. 1-6
Zeitschriftentitel Informationsdienst Soziale Indikatoren (2016) 55
Status Veröffentlichungsversion
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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