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Inanspruchnahme von Angebotsuntersuchungen in der arbeitsmedizinischen Vorsorge

[Abschlussbericht]

Völter-Mahlknecht, Susanne; Michaelis, Martina; Preiser, Christine; Blomberg, Nicole; Rieger, Monika A.

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-47148-3

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Bundesministerium für Arbeit und Soziales; Universität Tübingen; Universitätsklinikum Tübingen, Institut für Arbeitsmedizin, Sozialmedizin und Versorgungsforschung; Freiburger Forschungsstelle Arbeits- und Sozialmedizin (FFAS)
Abstract In den vergangenen zehn Jahren wurde die arbeitsmedizinische Vorsorge zu einem individuellen Arbeitsschutzinstrument weiterentwickelt, das der Aufklärung und Beratung der Beschäftigten über die Wechselwirkungen zwischen Arbeit und Gesundheit dient und bei dem die Selbstbestimmungs- und Datenschutzrechte zu achten sind. In dem vorliegenden Forschungsprojekt hat das Institut für Arbeitsmedizin, Sozialmedizin und Versorgungsforschung der Universitätsklinik Tübingen exemplarisch untersucht, welche Faktoren für die erfolgreiche Durchführung von Angebotsuntersuchungen bedeutsam sind. Die Studie bedient sich hierfür eines multimodularen Ansatzes mit qualitativen und quantitativen Anteilen. Im Ergebnis wird sichtbar, dass die Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV) in der Praxis angekommen ist. Zum Teil werden arbeitsmedizinische Vorsorge und Eignungsuntersuchungen jedoch nicht adäquat unterschieden. Mit der Änderung der ArbMedVV Ende Oktober 2013 konnten bereits wichtige Klarstellungen erreicht werden. Unsicherheiten bestehen auch im Zusammenhang mit den so genannten Berufsgenossenschaftlichen Grundsätzen, die teilweise irrtümlich als verbindlich verstanden werden. Hier besteht noch Änderungs- und Klarstellungsbedarf. Übergreifend zeigt die Studie, dass die Inanspruchnahme der arbeitsmedizinischen Vorsorge maßgeblich vom Kenntnisstand aller Beteiligten zur Rechtslage abhängt und das Vertrauensverhältnis zum Betriebsarzt für die Beschäftigten von besonderer Bedeutung ist. Aufklärungsarbeit spielt deshalb auch weiterhin eine wichtige Rolle.
Thesaurusschlagwörter occupational medicine; prophylaxis; occupational safety; counseling; employment conditions; health care; preventive medical examination; self-determination; data protection; legal position; gainfully employed person; occupational health service; confidence; supply; recourse; general conditions; statuary regulation; Federal Republic of Germany
Klassifikation Gesundheitspolitik; Arbeitswelt
Methode empirisch; empirisch-qualitativ; empirisch-quantitativ
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2015
Erscheinungsort Tübingen; Freiburg im Breisgau
Seitenangabe 422 S.
Schriftenreihe Forschungsbericht / Bundesministerium für Arbeit und Soziales, FB448
ISSN 0174-4992
Status Veröffentlichungsversion
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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