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Der patriotische Konsens in Rußland

[Forschungsbericht]

Simon, Gerhard

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-46811

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Bundesinstitut für ostwissenschaftliche und internationale Studien
Abstract Seit 1992 bildet sich in Russland ein patriotischer Konsens heraus, der den Grossteil der politischen Lager und Gruppierungen überspannt. Er kann die insgesamt erstaunliche innenpolitische Stabilität erklären helfen. Zu seinen zentralen Elementen gehören der Gross- und Weltmachtanspruch sowie die Überzeugung von der eigenständigen Kultur, die nicht erlaubt, Russland als einen Teil des Westens zu betrachten. Der patriotische Konsens ist nostalgisch, will aber nicht die Wiederherstellung des Leninismus oder eine neue Revolution. Das Verhältnis zur Demokratie bleibt ambivalent. Manche tagespolitischen Probleme - wie der Widerstand gegen die Osterweiterung der NATO oder der Anspruch auf die ukrainische Stadt Sewastopol - sind zu einem Teil des patriotischen Konsenses geworden. Insgesamt trägt er zur innenpolitischen Beruhigung bei, ist aber nach aussen isolationistisch und potentiell aggressiv. (BIOst-Dok)
Thesaurusschlagwörter great power; political culture; cultural identity; national identity; patriotism; nationalism
Klassifikation politische Willensbildung, politische Soziologie, politische Kultur
Freie Schlagwörter Russische Föderation; Politisch-gesellschaftliches Bewusstsein; Rollenverständnis gesellschaftlicher Gruppen
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 1997
Seitenangabe 6 S.
Schriftenreihe Aktuelle Analysen / BIOst, 11/1997
Status Veröffentlichungsversion; nicht begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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