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"Incompleteness" and the quest for multiple identities in South Africa

"Incompleteness" und das Streben nach multiplen Identitäten in Südafrika
[Zeitschriftenartikel]

Lategan, Bernard C.

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(externe Quelle)

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:gbv:18-4-8891

Weitere Angaben:
Abstract "The article explores the contours of multiple identities in contrast to singular identities in situations of social complexity and cultural diversity. Nyamnjoh's concepts of 'incompleteness' and 'frontier Africans' imply an alternative approach to identity formation. Although the formation of one's own, singular identity is a necessary stage in the development of each individual, it has specific limitations. This is especially true in situations of complexity and diversity and where the achievement of social cohesion is an important goal. With reference to existing theories of identity formation, an alternative framework is proposed that is more appropriate for the dynamic, open-ended nature of identity and better suited to encourage the enrichment of identity. The role of imagination, a strategy for crossing borders (with reference to Clingman's concept of a 'grammar of identity'), the search for commonality, and the effect of historical memory are discussed. Enriched and multiple identities are not achieved by replacement or exchange, but by widening (existing) singular identities into a more inclusive and diverse understanding of the self." (author's abstract)

"Der Autor dieses Beitrags versucht, die Konturen multipler im Gegensatz zu singularen Identitäten in Situationen sozialer Komplexität und kultureller Vielfalt zu ermitteln. Die theoretischen Konzepte Francis B. Nyamnjohs zu incompleteness und frontier Africans implizieren ein alternatives Verständnis von Identitätsbildung. Zwar ist die Bildung einer eigenen, singularen Identität eine notwendige Stufe der Persönlichkeitsentwicklung, sie ist allerdings nicht immer ausreichend. Dies gilt insbesondere für komplexe und von großer Vielfalt gekennzeichnete Situationen, in denen sozialer Zusammenhalt besonders wichtig ist. Unter Bezug auf Theorien zur Identitätsbildung schlägt der Autor einen alternativen Ansatz vor, der dem dynamischen, nie abgeschlossenen Wesen der Identität Rechnung trägt und zur Identitätsbereicherung ermutigt. Er diskutiert die Rolle der Vorstellungskraft als Strategie der Grenzüberschreitung (unter Bezug auf Clingmans Konzept einer grammar of identity), das Bemühen um Gemeinsamkeit und den Einfluss des historischen Gedächtnisses. Aus seiner Sicht entstehen bereicherte und multiple Identitäten nicht durch Ersatz oder Austausch, sondern durch die Erweiterung von (existierenden) singularen Identitäten hin zu einem inklusiveren und facettenreicheren Verständnis des Selbst." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter identity; identity formation; cultural diversity; Republic of South Africa
Klassifikation Sozialpsychologie; Ethnologie, Kulturanthropologie, Ethnosoziologie
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2015
Seitenangabe S. 81-107
Zeitschriftentitel Africa Spectrum, 50 (2015) 3
ISSN 0002-0397
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Keine Bearbeitung
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