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Verstehen und Befremden: Objektivierungen des "Anderen" in der ethnographischen Forschung

Understanding and rendering strange: objectifications of the "other" in ethnographic research
[Zeitschriftenartikel]

Kuhn, Melanie; Neumann, Sascha

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Der Volltext unterliegt einer Embargofrist bis zum 1 May 2018

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-46677-2

Weitere Angaben:
Abstract "Im Zentrum des vorliegenden Beitrags steht die Frage, wie das 'Andere' als Gegenstand ethnographischer Forschung konstituiert wird. Aufgegriffen wird diese Frage exemplarisch am Beispiel der ethnographischen Migrationsforschung. Die Objektivierungsweisen des 'Anderen' werden im Horizont der Betrachtung zweier differenter methodologischer Strategien diskutiert, welche die beiden derzeit prominentesten Stränge ethnographischer Forschung darstellen und jeweils unterschiedlich auf die ethnographische Leitdifferenz von Fremdheit/Vertrautheit rekurrieren: das nachvollziehende Verstehen auf der einen Seite und das Befremden auf der anderen Seite. Dabei wird aufgezeigt, dass die verstehende und befremdende Objektvierungsweise dazu tendieren, entweder eine postulierte Differenz zwischen Eigenem und Anderem zu transzendieren oder aber gerade den Bruch mit einer vorgeblichen Vertrautheit bewusst herzustellen. Abschließend werden vor dem Hintergrund der hervorgehobenen Unterscheide in den Objektivierungsweisen die Gemeinsamkeiten beider Varianten diskutiert und die Frage aufgeworfen, inwiefern es sich tatsächlich um kategorial differente Varianten eines ethnographischen Wirklichkeitszugangs handelt." (Autorenreferat)

"Central to the present essay is the question, how the 'other' is constituted as a topic of ethnographic research. This question is addressed by using the example of ethnographic migration research. The different ways of objectifying the 'other' are discussed within the context of two different methodological strategies of ethnographic research which are currently the most prominent strands. Those strands refer in various ways to the guiding ethnographic difference between strangeness and familiarity: on the one hand the approach of understanding the supposedly 'strange' lifeworlds and perspectives of various social actors and on the other hand the approach of rendering the familiar strange. It is seen that these ways of objectification tend to either transcend a postulated difference between the own and other or consciously produce precisely that break from what is allegedly familiar. In conclusion, also the similarites of both strands are discussed against the background of the emphasized differences between the ways of objectification. By doing so, the question is also raised to what extend this is actually a matter of categorial different varieties of an ethnographic access to reality." (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter ethnography; migration research; foreignness; objectification; self-image; difference; acceptance; methodology
Klassifikation Ethnologie, Kulturanthropologie, Ethnosoziologie; Migration; Forschungsarten der Sozialforschung
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2015
Seitenangabe S. 25-42
Zeitschriftentitel Zeitschrift für Qualitative Forschung, 16 (2015) 1
Heftthema Varianten von Ethnographie und ihre Erkenntnispotentiale
ISSN 2196-2146
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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