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Designing gender-equalizing parental leave schemes - what can we learn from recent empirical evidence from Europe?

Eine geschlechtergerechte Ausgestaltung von Elternzeitpolitik in Europa - was können wir aus den jüngsten empirischen Befunden aus verschiedenen europäischen Ländern lernen?
[Zeitschriftenartikel]

Dearing, Helene

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Der Volltext unterliegt einer Embargofrist bis zum 1 May 2018

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-46556-2

Weitere Angaben:
Abstract "This article conducts a systematic review exploring the link between parental leave policies and the gender division of labour. The reviewed material encompasses quantitative empirical articles that study the effect of a variation in leave policies on mothers’ integration into the labour market and on fathers’ engagement in family work. The analysis focuses on studies that were (i) conducted between January 2000 and May 2014, (ii) conducted in European countries, (iii) published in peer-reviewed journals and (iv) written in English or German. The analysis suggests that there are several aspects of parental leave that seem to be especially relevant in designing genderequalizing parental leave schemes. With regard to the effects of leave on mothers’ employment, it seems crucial that the duration of leave and payments provided is of a moderate length. With regard to the effects of leave on fathers’ engagement in family work, it seems most important to provide leave that is explicitly reserved for fathers. In addition, studies consistently find that leave policies affect women very differently with regard to their levels of education and income." (author's abstract)

"Der Beitrag erarbeitet eine systematische Literaturanalyse jener empirisch-quantitativen Literatur, die sich mit dem Einfluss von Elternzeit auf eine ausgeglichene Arbeitsaufteilung zwischen Frauen und Männern beschäftigt. Dabei werden jene Studien untersucht, welche 1. Daten aus Europa heranziehen, 2. zwischen Januar 2000 und Mai 2014 durchgeführt, 3. in referierten Zeitschriften publiziert und 4. auf Englisch oder Deutsch verfasst wurden. Die Analyse des Materials erlaubt es, jene Merkmale eines Elternzeitmodells zu identifizieren, welche besonders relevant für eine gleiche Arbeitsaufteilung zwischen Männern und Frauen sind. Erstens ist die Bereitstellung einer mittleren Dauer von Elternzeit besonders wichtig, um die Integration von Frauen auf den Erwerbsarbeitsmarkt zu fördern. Zweitens hat besonders die Einführung eines Elternzeitanspruchs alleine für Väter eine positive Auswirkung auf deren Beteiligung im Bereich der unbezahlten Familienarbeit. Des Weiteren zeigen die Ergebnisse, dass sich der Effekt von Elternzeit auf Frauen in der Erwerbsarbeit je nach dem Bildungs- und Einkommensniveau unterschiedlich gestalten kann." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter motherhood; gainful employment; parental leave; family allowance; family work; division of labor; work-family balance; gender-specific factors; affirmative action; family policy; Europe
Klassifikation Familiensoziologie, Sexualsoziologie; Frauen- und Geschlechterforschung
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2016
Seitenangabe S. 39-64
Zeitschriftentitel Zeitschrift für Familienforschung, 28 (2016) 1
ISSN 1437-2940
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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