Export für Ihre Literaturverwaltung

Übernahme per Copy & Paste
Bibtex-Export
Endnote-Export

       

Weiterempfehlen

Bookmark and Share


Universal rights versus exclusionary politics: aspirations and despair among Eritrean refugees in Tel Aviv

Universelle Rechte versus Exklusionspolitik: Hoffnung und Verzweiflung unter eritreischen Flüchtlingen in Tel Aviv
[Zeitschriftenartikel]

Müller, Tanja R.

fulltextDownloadVolltext herunterladen

(externe Quelle)

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:gbv:18-4-8862

Weitere Angaben:
Abstract "Diese Untersuchung der Lebensbedingungen von Flüchtlingen verweist auf die widersprüchliche Dynamik einer globalen Ordnung, in der nationalstaatliche Politiken zu einem ungleichen Zugang zu universellen Rechten führen. Auf der Grundlage einer ethnographischen Fallstudie über eritreische Flüchtlinge in Tel Aviv erforscht die Autorin das Flüchtlingsdasein als Form heutigen Alltagslebens. Sie zeigt, wie ein repressives gesellschaftliches Umfeld in Eritrea Menschen zu Flüchtlingen macht und wie ihre Lage durch die Weigerung der israelischen Regierung, sie als Flüchtlinge anzuerkennen, verschärft wird. Die eritreischen Flüchtlinge in Israel sind Vertriebene, die sich dennoch mit ihrem Land identifizieren. Die Autorin stellt fest, dass auch Flüchtlinge ein starkes Gefühl nationaler Zugehörigkeit haben können. Eritreische Flüchtlinge in Tel Aviv streben keine kosmopolitischen Bürgerrechte an, sondern sind von dem Wunsch getrieben, rechtmäßige und über Rechte verfügende Bürger Eritreas zu sein." (Autorenreferat)

"By investigating contemporary refugees, this paper analyses the contradictory dynamics of a global order whereby universal rights are distributed unequally through nation-state politics. It uses an ethnographic case study of Eritrean refugees in Tel Aviv as its empirical base in order to investigate refugeeness as a condition of everyday life. The paper demonstrates how a repressive environment within Eritrea has made people refugees, and how that condition is being reinforced by the Israeli government’s refusal to recognise these refugees as such. It further interrogates the relationship between persecution and belonging that characterises the lives of Eritreans as refugees in Israel. The paper concludes by arguing that being a refugee does not preclude feeling a strong sense of national belonging. Eritrean refugees in Tel Aviv do not aspire to gain cosmopolitan citizenship rights but are driven by the desire to be rightful citizens of Eritrea." (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter Eritrea; Israel; flight; refugee; asylum seeker; asylum policy; human rights; exclusion
Klassifikation Migration
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2015
Seitenangabe S. 3-27
Zeitschriftentitel Africa Spectrum, 50 (2015) 3
ISSN 0002-0397
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Keine Bearbeitung
top