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Governing global risks: the evolution of policy capacity in the financial sector

[Arbeitspapier]

Pauly, Louis W.

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(externe Quelle)

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://hdl.handle.net/10419/100649

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH
Abstract Despite the fragility of authoritative governing institutions at the international level, the political capacity to deal with global risks is developing. The sense of legitimacy that will ultimately derive from a deeply transnational sense of shared fate continues to lag, but even in that regard a process of progressive development is underway. Such an argument becomes defensible after the relationship between risk and uncertainty is understood, after the dynamic interaction of political conflict and functional spillovers is examined, and especially after distinctions are made among the variegated politics of risk measurement and assessment, of compensation and prevention, and of management and resolution. After outlining such conceptual issues, the plausibility of the argument is probed here in a most sensitive arena of contemporary policy-making, namely in the political economy of well-functioning global financial markets. The experience of international crisis management around the year 2008 is especially illuminating. The building of global policy capacity in this arena is a reversible process, but the circumstances under which such a reversal might occur are becoming increasingly implausible. (author's abstract)

Trotz der Fragilität autoritativer Governance-Institutionen auf internationaler Ebene ist die Fähigkeit der Politik zum Umgang mit globalen Risiken in der Entwicklung begriffen. Der Glaube an die Legitimität dieser Institutionen, der sich letztlich aus einem zutiefst transnationalen Verständnis eines gemeinsamen Schicksals ableiten wird, bleibt bisher zwar hinter diesem Prozess zurück, befindet sich aber ebenfalls in einer fortschreitenden Entwicklung. Um dieses Argument überzeugend vertreten zu können, muss zunächst die Beziehung zwischen Risiko und Unsicherheit nachvollzogen sowie die dynamische Interaktion von politischem Konflikt und funktionalem Spill-Over untersucht werden. Zudem ist es erforderlich, die Unterschiede zwischen den vielfältigen Politiken der Risikomessung und -abschätzung, der Kompensation und Prävention sowie des Managements und der Problembewältigung herauszuarbeiten. Nach Skizzierung dieser konzeptionellen Fragen soll die Plausibilität des Arguments anhand eines der wohl sensibelsten Bereiche gegenwärtiger Politikgestaltung überprüft werden - der politischen Ökonomie gut funktionierender globaler Finanzmärkte. Dabei sind die Erfahrungen im Bereich des internationalen Krisenmanagements um das Jahr 2008 besonders aufschlussreich. Die Schaffung globaler politischer Kapazitäten in diesem Bereich stellt zwar einen reversiblen Prozess dar, aber die Umstände, unter denen eine derartige Umkehrung stattfinden könnte, erscheinen zunehmend unwahrscheinlich. (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter crisis management (econ., pol.); risk management; governance; financial market; risk assessment; world economy; central bank; financial crisis; fiscal policy; stabilization policy
Klassifikation Volkswirtschaftstheorie; Wirtschaftspolitik
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2014
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe 35 S.
Schriftenreihe Discussion Papers / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Forschungsschwerpunkt Internationale Politik und Recht, Abteilung Global Governance, SP IV 2014-103
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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