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The politicisation of European Treaty Reform: public justification and party polarisation in the German Bundestag and UK House of Commons debates over revision of the EU treaties

[Arbeitspapier]

Wendler, Frank

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(externe Quelle)

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://hdl.handle.net/10419/70785

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH
Abstract The thesis that European integration has become politicised has prompted a major debate in comparative political science and research on the EU. This debate nevertheless remains inconclusive with regard to links between the objects and thematic focal points of EU controversies (justification dimension) and the patterns of polarisation between political parties arising within these debates (interaction dimension). This paper seeks to explore these links through an analysis of parliamentary debates between 2005 and 2009 in the German Bundestag and UK House of Commons over revision of the EU treaties. The results of analysis suggest that disaggregating the various aspects related to the institutional reform of the EU helps to shed light on the different variants of political contention arising in public debates about Europe. It is shown that the democratic legitimisation of European integration in particular prompts relatively strong and atypical patterns of party polarisation, whereas questions concerning the political goals and action capacity of the EU are more consensual and appear to be more domesticated in the sense of being debated within the established patterns of domestic party politics.

Die These einer Politisierung der europäischen Integration ist sowohl in der neueren Forschungsdebatte zur europäischen Integration als auch in der vergleichenden Politikwissenschaft breit beachtet worden. Für die Überprüfung dieser These auf der Ebene des nationalstaatlichen Parteienwettbewerbs stellt sich aber noch die Aufgabe, systematisch Erkenntnisse über die Zusammenhänge zwischen thematischen Objekten und Bezugspunkten von Debatten (d.h., der Rechtfertigungsdimension) und damit zusammenhängenden Polarisierungsmustern politischer Parteien (d.h. der Interaktionsdimension) zu gewinnen. Diese Zusammenhänge werden im vorliegenden Paper am Beispiel von Debatten des Deutschen Bundestages und des britischen House of Commons zur Reform der europäischen Verträge im Zeitraum zwischen 2005 und 2009 untersucht. Die empirische Analyse zeigt, dass durch eine Unterscheidung verschiedener thematischer Objektebenen eine Differenzierung der Politisierungsthese erzielt werden kann. So hängt vor allem die stark umstrittene Frage der demokratischen Legitimität der Vertragsreform mit atypischen Polarisierungsmustern zusammen, während Wertefragen eher innerhalb der Rechts/Links-Dimension debattiert und Fragen der Handlungsfähigkeit der EU relativ konsensuell bewertet werden.
Thesaurusschlagwörter EU Treaty; reform; European integration; EU; legitimacy; politicization; parliamentary debate; Bundestag; Federal Republic of Germany; Great Britain; party; polarization
Klassifikation Europapolitik; politische Willensbildung, politische Soziologie, politische Kultur
Methode empirisch; empirisch-qualitativ; empirisch-quantitativ
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2012
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe 30 S.
Schriftenreihe Discussion Papers / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Forschungsschwerpunkt Zivilgesellschaft, Konflikte und Demokratie, Abteilung Transnationale Konflikte und Internationale Institutionen, SP IV 2012-301
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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