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EU institutions and Europe's politics

[Arbeitspapier]

Peterson, John; Shackleton, Michael

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(externe Quelle)

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://hdl.handle.net/10419/60412

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH
Abstract The European Union (EU) straddles accepted categories of political organization. It is neither a state nor an ordinary international organization. What sets the EU apart, perhaps above all, is its unique institutions: they resemble no other bodies found at the national or international level. We argue that Europe's institutions are Europe's politics. The point was illustrated by the crisis that began when the EU's Constitutional Treaty was soundly rejected in referenda held in France and the Netherlands in 2005. It continued when the Lisbon Treaty, which contained many of the Constitutional Treaty's institutional reforms, took years before it was finally ratified in late 2009. A new crisis in the Eurozone in 2010-11 led to pressures for institutional reform to create stronger economic governance. This paper introduces contending definitions of institution and presents competing approaches to studying them. It contends that understanding politics always begins with understanding institutions, not least in the EU.

Es gelingt nicht, die Europäische Union mit den gängigen Kategorien politischer Organisation zu fassen. Sie ist kein Staat und auch keine normale Internationale Organisation. Was die EU einzigartig macht - vielleicht mehr als alle anderen Charakteristika - sind ihre Institutionen: sie unterscheiden sich von den Organen, die wir von der nationalen und internationalen Ebene kennen. In diesem Papier argumentieren wir, dass Europas Institutionen Europas Politik sind. Dies lässt sich anhand der Krise illustrieren, die begann, als 2005 die in Frankreich und den Niederlanden gehaltenen Referenda zur Ablehnung des Europäischen Verfassungsvertrags führten. Auch die Ratifizierung des Lissabon-Vertrags, in dem viele der institutionellen Änderungen des Verfassungsvertrag aufgegriffen werden, erfolgte 2009 erst nach schleppenden Verhandlungen. Schließlich erhöht auch die jüngste Eurozonen Krise 2010-11 den Druck auf institutionelle Reformen mit dem Ziel, wirtschaftliche Governance zu stärken. Wir präsentieren widerstreitende Definitionen von Institutionen und führen in konkurrierende Ansätze ein. Generell, so der Kerngedanke des Papiers, beginnt ein Verständnis von Politik immer mit dem Verständnis von Institutionen - auch in der EU.
Thesaurusschlagwörter EU; organization; European institution; EU policy; European integration; EU Treaty; institutionalism
Klassifikation Europapolitik
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2011
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe 32 S.
Schriftenreihe Discussion Papers / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Forschungsschwerpunkt Zivilgesellschaft, Konflikte und Demokratie, Schumpeter-Nachwuchsgruppe Positionsbildung in der EU-Kommission, SP IV 2011-501
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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