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Hausbesuche in der sozialen Arbeit: Traditioneller Ansatz - zu wenig reflektiert

[Zeitschriftenartikel]

Gerull, Susanne

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-458540

Weitere Angaben:
Abstract Hausbesuche sind ein traditioneller methodischer Ansatz in der Sozialen Arbeit, der schon vor Jahrhunderten den Armenpflegern zur Unterstützung, aber auch Überprüfung von in Not geratenen Menschen diente. Der Kontrollaspekt trat im Laufe der Jahrhunderte immer stärker in den Vordergrund; auch bei den friendly visitors among the poor um Mary Richmond und der COS (Charity Organisation Society) in den USA (vgl. Richmond 1899) sowie dem Anliegen von Alice Salomon, Hausbesuche als ein mögliches Ermittlungsinstrument im Rahmen der Erstellung von sozialen Diagnosen zu nutzen (vgl. Salomon 1927). Das Dilemma zwischen Hilfe und Kontrolle zieht sich also wie ein roter Faden durch die Geschichte von Hausbesuchen und nimmt auch in der hier vorgestellten Studie einen großen Raum ein.
Thesaurusschlagwörter social work; health care delivery system; control; assistance; standardization (meth.); Federal Republic of Germany; action orientation; youth welfare; prevention; social worker; legal basis; interview; child protection; instruments
Klassifikation Sozialwesen, Sozialplanung, Sozialarbeit, Sozialpädagogik
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2013
Seitenangabe S. 51-62
Zeitschriftentitel Widersprüche : Zeitschrift für sozialistische Politik im Bildungs-, Gesundheits- und Sozialbereich, 33 (2013) 127
Heftthema Schöner Wohnen II - Wohnung, Wohnen und soziale Arbeit
ISSN 0721-8834
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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