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Residenzpflicht

[Zeitschriftenartikel]

Kasparek, Bernd; Schmidt, Matthias

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-458441

Weitere Angaben:
Abstract Die Abschaffung der Residenzpflicht war ein wichtiges Anliegen des Protestmarsches der Flüchtlinge, die Anfang September 2012 in Würzburg aufbrachen, um ihren zu dem Zeitpunkt schon Monate dauernden Kampf gegen ihre Lebensumstände und die Nicht-Anerkennung als Flüchtlinge nach Berlin zu tragen. Wie einschneidend dieses Ausnahmegesetz sich auf politische Aktivitäten der Flüchtlinge auswirkt wurde schon während des Marsches klar. Je näher die Protestierenden der bayerisch-thüringischen Grenze kamen, umso mehr stellten sich alle Beteiligten die Frage, wie die Polizei auf den Grenzübertritt reagieren würde. Denn die bayerisch-thüringische Grenze, die seit 20 Jahren nicht mehr als Grenze existiert und an deren damalige Bedeutung nur ein kleines Museum erinnert, diese Grenze stellte für den Protestmarsch durchaus eine nicht zu unterschätzende Hürde dar.
Thesaurusschlagwörter Federal Republic of Germany; asylum policy; asylum seeker; asylum procedure; refugee; refugee law; policy on refugees; domestic policy; legal status; right of asylum; freedom; discrimination; law on aliens; compulsory registration
Klassifikation Migration; Recht
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2013
Seitenangabe S. 43-48
Zeitschriftentitel Widersprüche : Zeitschrift für sozialistische Politik im Bildungs-, Gesundheits- und Sozialbereich, 33 (2013) 127
Heftthema Schöner Wohnen II - Wohnung, Wohnen und soziale Arbeit
ISSN 0721-8834
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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