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Self-Determination and Empowerment as Challenges to Democracy Promotion: US and German Reactions to Bolivia's "Democratic Revolution"

[Arbeitspapier]

Wolff, Jonas

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-457569

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung
Abstract Wer sich die internationale Förderung der Demokratie auf die Fahnen schreibt, verpflichtet sich per definitionem, politisches Empowerment und nationale Selbstbestimmung zu unterstützen. Für eine Politik, die auf die Demokratisierung autoritärer Regime zielt, bringt dies offensichtliche Spannungen. Folgt man dem Mainstream der Demokratisierungsforschung, sollte Demokratieförderung in Ländern, die bereits einen Übergang zur Demokratie durchlaufen haben, dagegen relativ einfach sein: Hier stärkt die Kooperation mit der gewählten Regierung das demokratische Regime, während die Unterstützung institutioneller Kapazitäten und zivilgesellschaftlicher Partizipation simultan zu einer Konsolidierung und Vertiefung der Demokratie beiträgt. Das vorliegende Arbeitspapier argumentiert, dass diese Sicht zu linear und schlicht ist. Nicht nur in autoritären Kontexten, Nachbürgerkriegsgesellschaften und Fällen militärisch erzwungener Demokratisierung, auch im breiten Feld 'normaler' Post-Transitionsländer ist externe Demokratieförderung mit einer Reihe von Zielkonflikten konfrontiert, die mit der Natur der Demokratie als Selbstbestimmung und dem Charakter von Demokratisierung als Prozess politischen Empowerments verknüpft sind. Das Papier entfaltet dieses generelle Argument und illustriert es mit Blick auf Bolivien sowie die US-amerikanischen und deutschen Reaktionen auf die laufende 'demokratische Revolution' in diesem südamerikanischen Land.

Promoting democracy from the outside, by definition, implies promoting political empowerment and self-determination. While this creates obvious problems for any external policy oriented at changing authoritarian regimes, for post-transition countries mainstream thinking on democratization suggests a rather easy task for would-be democracy promoters: Cooperation with the elected government strengthens the democratic regime, while democracy assistance that supports institutional capacities and civil society participation simultaneously contributes to the consolidation and the deepening of democracy. This working paper argues that this view is far too linear and simple. Not only in authoritarian contexts, post-conflict societies and cases of coerced democratization, but also in the broad range of 'normal' post-transition countries, democracy promotion is confronted with a series of conflicts of objectives associated with the nature of democracy as self-determination and of democratization as political empowerment. The paper outlines this general argument and illustrates it with a view to Bolivia and to US and German reactions to the ongoing 'democratic revolution' in this South American country.
Thesaurusschlagwörter Bolivia; Latin America; South America; United States of America; Federal Republic of Germany; democratization; political change; self-determination; empowerment; revolution; conflict of objectives; foreign policy; political influence; international relations; bilateral relations; pressure-group politics
Klassifikation politische Willensbildung, politische Soziologie, politische Kultur; internationale Beziehungen, Entwicklungspolitik
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2010
Erscheinungsort Frankfurt am Main
Seitenangabe 27 S.
Schriftenreihe PRIF Working Papers, 5
Status Veröffentlichungsversion
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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