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Das Gespenst der 'chinesischen Kolonisation' des russischen Fernen Osten

[Forschungsbericht]

Fritsche, Klaus

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-45601

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Bundesinstitut für ostwissenschaftliche und internationale Studien
Abstract Laut Meldungen verschiedener russischer Medien sollen in den letzten Jahren zwei Millionen Chinesen nach Rußland eingesickert sein, um sich dort illegal niederzulassen und russisches Territorium zu 'besetzen'. Im auffälligen Kontrast dazu stehen Berichte, in denen sowohl die hohe Zahl der eingewanderten Chinesen als auch das 'Besetzungsziel' in Frage gestellt wird. Die These einer 'chinesischen Kolonisation Rußlands' erscheint bei näherer Betrachtung in der Tat fragwürdig. Zwar gibt es Verletzungen der Einreisebestimmungen - übrigens von beiden Seiten -, diese werden jedoch zumeist nicht mit dem Ziel einer dauerhaften Ansiedlung in Rußland unternommen. Nationalistische Kreise versuchen offenbar, die Karte der 'chinesischen Bedrohung' als Argument einer stärkeren Abschottung nicht nur gegenüber China auszuspielen. (BIOst-Mrk)
Thesaurusschlagwörter instrumentalization; nationalism
Klassifikation politische Willensbildung, politische Soziologie, politische Kultur
Freie Schlagwörter Volksrepublik China; Internationale Migration; Einwanderung/Einwanderer; Russische Föderation; Bedrohungsvorstellung (Gesellschaft)
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 1995
Seitenangabe 5 S.
Schriftenreihe Aktuelle Analysen / BIOst, 37/1995
Status Veröffentlichungsversion; nicht begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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