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Noch ein Krieg ums Öl? : Wirtschaftliche Aspekte der russischen Invasion in Tschetschenien

[Forschungsbericht]

Götz, Roland

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-45343

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Bundesinstitut für ostwissenschaftliche und internationale Studien
Abstract Bei der Rechtfertigung der russischen Militäraktion in Tschetschenien werden weit übertriebene Angaben über die wirtschaftliche Bedeutung der Republik gemacht. Weder verfügt Tschetschenien über Bodenschätze, die im Rahmen der Rußländischen Föderation ins Gewicht fallen, noch ist es unersetzlich für den Güter- und Rohrleitungstransport im kaukasischen Raum. Auch die Vernichtung Tschetscheniens als 'kriminelle Freihandelszone' nimmt eher verbreitete Ressentiments auf, als daß sie den tatsächlichen Verhältnissen gerecht wird. Die russische Intervention kann vielmehr als Betonung der Vormachtstellung Moskaus gegenüber einer befürchteten Umorientierung der zentralasiatischen GUS-Republiken nach Süden verstanden werden. Die laufenden Ausgaben für die Kriegsführung werden die russische Wirtschaft voraussichtlich weniger belasten als die auf Druck der Rüstungslobby zu erwartende Erhöhung der Rüstungsausgaben. (BIOst-Mrk)
Thesaurusschlagwörter military intervention; economic factors; analysis; evaluation
Klassifikation Friedens- und Konfliktforschung, Sicherheitspolitik
Freie Schlagwörter Innenpolitischer Konflikt; Russische Föderation; Cecnja (Respublika); Rechtfertigung
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 1995
Seitenangabe 6 S.
Schriftenreihe Aktuelle Analysen / BIOst, 11/1995
Status Veröffentlichungsversion; nicht begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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