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Diplomatie und Alltag: Anmerkungen zur Linguistik der interkulturellen Kommunikation

[Zeitschriftenartikel]

Erhardt, Claus

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-452930

Weitere Angaben:
Abstract Nur selten rücken Probleme der interkulturellen Kommunikation (im Folgenden: IKK) so massiv in den Blickpunkt der Weltöffentlichkeit wie im April 2001. Zur Erinnerung: Am 1. April kam es über dem südchinesischen Meer zur Kollision eines amerikanischen Spionageflugzeuges mit einem chinesischen Abfangjäger. Der chinesische Kampfjet stürzte ab und der Pilot kam dabei ums Leben. Das amerikanische Flugzeug musste auf einer chinesischen Insel notlanden, Maschine und Besatzung waren damit in chinesischen Händen. Der chinesische Ministerpräsident Jiang Zemin knüpfte die Herausgabe an eine Bedingung: er forderte vom amerikanischen Präsidenten eine Entschuldigung für den Zwischenfall. Präsident Bush konnte jedoch kein Verschulden der amerikanischen Crew oder der Regierung erkennen und äußerte "nur" sein Bedauern über den Zwischenfall. Dies genügte der chinesischen Seite nicht und so entwickelte sich in interkulturellem Kontext ein diplomatisches Tauziehen um die Sprechhandlung "Entschuldigung".
Thesaurusschlagwörter China; United States of America; language; intercultural communication; linguistics; cultural policy; conflict resolution
Klassifikation interpersonelle Kommunikation; Kultursoziologie, Kunstsoziologie, Literatursoziologie
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2002
Seitenangabe 28 S.
Zeitschriftentitel interculture journal: Online-Zeitschrift für interkulturelle Studien, 1 (2002) 1
ISSN 2196-9485
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Creative Commons - Namensnennung
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