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Die interkulturelle Systemgrammatik: Voraussetzungen, Erkenntnisinteresse und Vorgehensweise

The intercultural formal grammar: requirements, aims and procedures
[Zeitschriftenartikel]

Selmy, Elsayed Madbouly

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-452810

Weitere Angaben:
Abstract Beschreibungen der verschiedenen Sprachen sind grundsätzlich unvollständig bzw. lückenhaft. Das liegt an der Komplexität des Phänomens Sprache, aber auch an dem Entwicklungsstand und dem Umfang der einzelnen Linguistiktraditionen, die diesbezüglich etliche Unterschiede aufweisen. Daher kann der Blick auf andere Sprachen/ Sprachbeschreibungen auf die Lücken bzw. Unzulänglichkeiten der einzelnen Sprachbeschreibungen aufmerksam machen. Das bildet den Ausgangspunkt der interkulturellen Systemgrammatik. Wenn Sprachen/Sprachbeschreibungen aufeinander bezogen werden, kann das eine vervollständigende Funktion für die beteiligten Sprachbeschreibungen haben. Man kann Phänomene bzw. Probleme aufdecken, die in der vorhandenen grammatischen Beschreibung nicht erfasst sind bzw. nicht existieren, und/oder adäquatere Erklärungsmuster für gemeinsame Phänomene oder Lösungen für Problembereiche finden. Dieser Beitrag will die Voraussetzungen der interkulturellen Systemgrammatik und an Hand des grammatischen Transfers zwischen dem Deutschen und Arabischen ihre Vorgehensweisen und Erkenntnisinteressen vorstellen.

Descriptions of various languages are fundamentally incomplete and fragmentary. This is due to the complexity of language, and also to the extent and level of development of linguistic traditions that have quite a few differences among them. Therefore, the views of other languages and/or language descriptions may draw attention to the gaps or inadequacies of the individual language descriptions. This is the starting point for intercultural formal grammar. When languages and/or language descriptions are related to each other both descriptions may gain and become more comprehensive. Problems or phenomena not represented in existing grammatical descriptions may be uncovered and/or more adequate explanations for similar phenomena or solutions to problem areas can be found. This paper will present the requirements of intercultural formal grammar and show its procedures and aims on the basis of grammatical transfer between German and Arabic.
Thesaurusschlagwörter language; grammar; linguistics; intercultural communication; German language
Klassifikation Kultursoziologie, Kunstsoziologie, Literatursoziologie; Kommunikationssoziologie, Sprachsoziologie, Soziolinguistik; Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft, Linguistik
Freie Schlagwörter arabische Sprache
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2012
Seitenangabe S. 61-72
Zeitschriftentitel interculture journal: Online-Zeitschrift für interkulturelle Studien, 11 (2012) 17
Heftthema Interkulturalität verstehen: Ansätze aus den Bereichen Management, Training, Didaktik und Linguistik
ISSN 2196-9485
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Creative Commons - Namensnennung
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