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The empire strikes back: die postkoloniale indische Literatur von außen nach innen

[Zeitschriftenartikel]

Kumar, Anant

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-452440

Weitere Angaben:
Abstract Does such a thing as Indian Writing in English exist? Im Aufsatz, der in fünf Absätze gegliedert ist, möchte der Verfasser vor allem die Schwierigkeit dieser speziellen Genrebestimmung beleuchten. Die Werke der untersuchten Autoren und Autorinnen der Indischen Diaspora unterscheiden äußerst voneinander, sowohl in thematischer als auch stilistischer Hinsicht. Unter ihnen gibt es Romane und Erzählungen im klassischen Erzählstil von Autoren wie Naipaul, Ghosh, Lahiri, ... hauptsächlich gruppiert um Immigrationsthemen. Zugleich bemühen sich dagegen Autoren wie Rushdie, Roy, Tharoor, ... um Sprachzertrümmerung und um die Weiterentwicklung moderner Erzähltechniken. Nicht nur wird der große mannigfaltige geographische Raum Indien mit seinen Stärken und Schwächen geschildert, sondern es entstehen synchron Rave-Geschichten und Pop-Romane bei Rushdie und Kureishi. Die einzige echte homogene Eigenschaft dutzender besprochener Werke und deren Schöpfer liegt in der Sprache: Alle Werke wurden ausschließlich in Englisch verfasst. Eine wichtige Anmerkung ist, dass Englisch nicht die Muttersprache dieser Autoren ist. Die englische Sprache wird als Instrument des sprachlichen bzw. künstlerischen Ausdrucks eingesetzt. Eine zweite Homogenität untergeordneter Bedeutung besteht darin, dass fast allen diesen Autoren eine Immigrationserfahrung gemein ist. Im Essay wird unter anderem anhand von Beispielen erläutert, wodurch sich die "Indian Writing in English" von "Der Indischen Romantik" europäischer Literatur unterscheidet. Die postkolonialen Schreiber richten ihre gehobenen Zeigefinger auf die Wunden Indiens, und sie mockieren sich schonungslos über die menschenfeindlichen Regierungen von Thatcher und Bush. Ein Absatz wird der bizarren Geschlechterliebe gewidmet, die sich während der Lektüre für Irritationen sorgt.

Does such a thing as Indian Writing in English exist? In the article, which is divided into five sections, the Indianborn author of German language attempts to illustrate illuminate the particular hurdles to determining this subject as a genre. The works discussed by male and female authors vary tremendously one from another both in theme and in style. Among them are novels and stories in traditional narrative style by Naipaul, Ghosh, Lahiri… primarily grouped by major themes of immigration. At the same time that authors such as Rushdie, Roy, Tharoor... have been endeavoring to expand the vocabulary and conventions of the English language and to further modern narrative technique. Not only is the complex Indian subcontinent and its positive and negative realities portrayed and redefined, but as a parallel occurrence, rave stories and pop novels are being written by Rushdie and Kureishi. The sole common characteristic of the some dozen works and authors reviewed in this essay lies in their all being written in the English language. One must note here that English is not the mother tongue of any of these writers. The English language is used as an instrument of literary and artistic expression. A further homogeneity of secondary importance lies in the fact that nearly all of these writers have some sort of diaspora experience1. This essay also expounds on examples of how "Indian Writing in English” differentiates itself clearly from "The Indian Romanticism” of European literature. The postcolonial writers point an admonishing finger to the wounds of India and they ruthlessly mock the inhumane regimes of Mrs. Thatcher and of Mr. Bush. One segment is devoted to the bizarre portrayal of love, gender and sex relations that makes the reading of the books in question vexing.
Thesaurusschlagwörter Indian; writer; novel; language; diaspora; migration; post-colonialism; literature
Klassifikation Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft, Linguistik
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2010
Seitenangabe S. 83-92
Zeitschriftentitel interculture journal: Online-Zeitschrift für interkulturelle Studien, 9 (2010) 11
Heftthema Umgang mit Kulturdifferenzen in Ausbildung, Unternehmen, Politik und Literatur
ISSN 2196-9485
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Creative Commons - Namensnennung
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