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Alles eine Frage der Opportunität, oder nicht? Multilokalität und Wohnentfernung nach Trennung und Scheidung

It's all a question of opportunity, isn't it? Multi-locality and residential distance in post-separation families
[Zeitschriftenartikel]

Schier, Michaela; Hubert, Sandra

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Der Volltext unterliegt einer Embargofrist bis zum 1 May 2017

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-448908

Weitere Angaben:
Abstract "Arrangements mit intensiven Kontakten zwischen Kindern und beiden Elternteilen nach einer Trennung sind deutlich häufiger geworden. Bekannt ist: Räumliche Nähe zwischen den elterlichen Wohnstandorten begünstigt eine multilokale Lebensführung, aber determiniert sie nicht. Über diesen Opportunitätsstruktureffekt hinausgehende Analysen fehlen bislang. An dieser Forschungslücke ansetzend prüft dieser Artikel einerseits die Faktoren, die eine multilokale Lebensführung fördern sowie den negativen Zusammenhang zwischen der Wohnentfernung und einer multilokalen Lebensführung schwächen. Andererseits wird gefragt, wie die Wohnentfernung die Beziehung zwischen Multilokalität und diesen Merkmalen moderiert. Bezugnehmend auf familienökonomische, ressourcentheoretische sowie zeit-geografische Überlegungen zeigen Regressionsanalysen auf Basis des DJISurvey AID:A, dass die Opportunitätsstrukturthese einen hohen Erklärungsgehalt besitzt, aber zu kurz greift. Gemeinsames Sorgerecht, eine höhere Bildung der Mutter, ein höheres Alter der Kinder bei der Trennung sowie ein junges aktuelles Alter stehen in einem stark positiven Zusammenhang mit einer multilokalen Lebensführung, geringe ökonomische Ressourcen in einem negativen. Eine Mediation ist nicht identifizierbar. Die Wohnentfernung moderiert jedoch teilweise die Bedeutung der Merkmale für Multilokalität" (Autorenreferat)

"The occurrence of arrangements within which the children keep in close contact with both parents after their parents split up has strongly risen. It is well known that spatial proximity between the parental homes facilitates multi-locality, but it does not determine it. However, there is a shortage of analyses going beyond the opportunity structure effect. Hence, our article, on the one hand, tries to identify factors promoting multi-local everyday life as well as mediating the negative correlation between spatial distance and multi-local life. On the other hand, we ask how residential distance moderates the relation between multi-locality and these characteristics. Referring to family economics, the theory of resources, and time-geographical considerations regressions using the DJI-survey AID:A show that the opportunity structure thesis possesses high explanatory power, but does not go far enough. Shared legal custody, higher maternal education, a higher age of the children at parental separation as well as a young current age are strongly positively correlated with multi-locality, whereas low economic resources are negatively correlated. Mediating effects could not be detected. Spatial distance, however, partially moderates the meaning of diverse factors for multi-locality." (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter parental separation; divorce; parent-child relationship; family; life situation; child custody; place of residence; Federal Republic of Germany
Klassifikation Familiensoziologie, Sexualsoziologie
Methode empirisch; empirisch-quantitativ
Freie Schlagwörter Multilokalität; Nachtrennungsfamilien; Wohnentfernung; face-to-face-Kontakte; haushaltsübergreifende Lebensführung
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2015
Seitenangabe S. 3-31
Zeitschriftentitel Zeitschrift für Familienforschung, 27 (2015) 1
ISSN 1437-2940
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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