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Zentralamerika zwischen regionaler Integration und Eingliederung in die Weltwirtschaft im "Schlepptau" der USA

[Arbeitspapier]

Minkner-Bünjer, Mechthild

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-445238

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Institut für Iberoamerika-Kunde
Abstract "Im Rahmen des europäisch-lateinamerikanischen Gipfels in Madrid (18.-20.5.2002) fand auch die XVIII. Konferenz der Mitgliedstaaten des "Dialogs von San José" statt. Das Forum entstand 1984 während der Zentralamerikakrise mit dem Ziel, den politisch-militärischen Konflikt in der Region durch Dialog und Verhandlungen zu lösen. In den folgenden Jahren haben die europäischen Staaten mit verschiedenen Programmen den Frieden, die Demokratisierung und die Integration in Zentralamerika gefördert. Die Integration war aufgrund der Krisensituation in den 80er Jahren ins Stocken geraten, Anfang der 90er Jahre wurde der Prozess wieder in Gang gesetzt. Seitdem hat er Fortschritte gemacht, aber weder auf wirtschaftlichem noch auf politischem Gebiet ein für die Bewältigung der Entwicklungsprobleme der kleinen Länder zufrieden stellendes Niveau erreicht. Denn auch die Rahmenbedingungen für die Integration haben sich mit der Globalisierung und der Blockbildung sowie mit der von den USA angestrebten gesamtamerikanischen Freihandelszone ALCA verändert. In diesem Zusammenhang ist zu fragen: Welchen Stand hat die wirtschaftliche Integration erreicht und welches sind die Hauptprobleme? Ist die Integration in ihren Grundlagen und Instrumenten soweit konsolidiert, dass die Verhandlungsposition der Region gegenüber Drittländern, speziell den USA, stärker geworden ist? Haben sich die Länder aufgrund des bisher erreichten Integrationsniveaus und mit dem Abschluss von Freihandelsabkommen zusätzliche Exportmöglichkeiten erschließen können? Ist es den kleinen Volkswirtschaften Zentralamerikas aufgrund des Integrationsprozesses gelungen, sich mit größerem Nutzen für ihre Entwicklung als bisher an die Produktionsstrukturen der USA "anzulagern"? Werden sie sich in einer von den USA dominierten Freihandelszone mit Erfolg positionieren können, und welche Rolle spielt die EU für den Integrationsprozess?" (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter Latin America; United States of America; international economic relations; economic integration; globalization; economic cooperation; customs union; regional integration; bilateral relations; conflict; commerce; export; import; free trade; competitiveness
Klassifikation Volkswirtschaftstheorie; internationale Beziehungen, Entwicklungspolitik
Freie Schlagwörter ALCA
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2002
Erscheinungsort Hamburg
Seitenangabe S. 129-142
Schriftenreihe Brennpunkt Lateinamerika, 13
ISSN 1437-6148
Status Veröffentlichungsversion; nicht begutachtet
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Nicht-kommerz.
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