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Regionale Kooperation um Wasser in Entwicklungsländern - ein Ding der Unmöglichkeit?: Syrdarja und Mekong im Vergleich

Regional cooperation concerning water in developing countries - an impossible thing?: Syrdaja and Mekong compared
[Arbeitspapier]

Thieme, Margret

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-439752

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Freie Universität Berlin, Osteuropa-Institut Abt. Politik
Abstract Der Human-Development-Report von 2006 konstatiert eine "stillschweigende", globale Wasserkrise, die durch die weltweite Verknappung und Verschmutzung der Ressource Wasser gekennzeichnet ist. Ihre Auswirkungen machen sich insbesondere in Entwicklungsländern bemerkbar. Mehr als 700 Millionen Menschen in 43 Ländern sind bisher von Wasserknappheit betroffen. Ein bedeutender Themenkomplex in der Diskussion um die Ursachen des globalen Wasserproblems ist der der grenzüberschreitenden Flüsse der Welt. Verbunden damit ist die Schwierigkeit der Länder, die sich einen Flusslauf teilen (müssen), beim Management des Flusses zusammenzuarbeiten. Die Kooperation zwischen den Anrainern eines Flusses ist aber insbesondere in weniger integrierten Regionen der Welt oftmals problematisch. Das Thema der vorliegenden Arbeit ist die regionale Kooperation um Wasser mit besonderem Augenmerk auf Entwicklungsländerregionen. Die Autorin geht von der Annahme aus, dass in Entwicklungsländerregionen die tatsächliche regionale Kooperation um Wasser einen geringen Grad aufweist. Jedoch finden sich auch hier Unterschiede in der Ausprägung des Kooperationsgrades. In dieser Arbeit soll nach Faktoren gesucht werden, die bedingen, ob Staaten um einen geteilten Flusslauf kooperieren oder nicht. Dazu wird folgende Fragestellung formuliert: Warum kooperieren in einigen Entwicklungsländerregionen die Anrainerstaaten beim Management eines geteilten Flusslaufes, in anderen hingegen nicht? Die Fragestellung überprüft die Autorin mit der Methode des Vergleichs an zwei Fallbeispielen - dem Syrdarja in Zentralasien sowie dem Mekong in China und Südostasien anhand dreier Ansätze, dem neorealistischen Ansatz, dem Ansatz hegemonialer Stabilität sowie dem neo-institutionalistischen Ansatz. Untersucht werden die Fälle im Zeitraum von 1990 bis 2008. (ICD2)
Thesaurusschlagwörter Central Asia; Southeast Asia; China; river; border region; cross-border cooperation; water; water management; conflict; cooperation; developing country; Far East; Asia; environmental protection
Klassifikation Ökologie und Umwelt; internationale Beziehungen, Entwicklungspolitik
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2009
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe 100 S.
Schriftenreihe Arbeitspapiere des Osteuropa-Instituts der Freien Universität Berlin, Arbeitsschwerpunkt Politik, 69
ISSN 1434-419X
Status Veröffentlichungsversion
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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