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Coordination mechanisms for territorial cohesion - cases of Europe and Luxembourg

Koordinationsmechanismen zum territorialen Zusammenhalt - die Fallbeispiele Europa und Luxemburg
[Sammelwerksbeitrag]

Eser, Thiemo W.; Böhme, Kai

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(externe Quelle)

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0156-0778059

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Akademie für Raumforschung und Landesplanung - Leibniz-Forum für Raumwissenschaften
Abstract "The inclusion of territorial cohesion in the Lisbon Treaty triggered a discussion on how to implement territorial cohesion at the EU level, but without clear results. One of the main short-comings in this discussion is the lack of awareness about the main reasoning and core objectives of territorial cohesion and the principal related instruments available to achieve such objective. Any territorial cohesion policy approach, which would not built on coordination mechanisms would 'degrade' in an own sector policy. Coordination mechanisms represent the main tools for achieving territorial cohesion, as the territory is the place where any development takes place and the territorial impact of (sectoral) polices creates evidence. The case studies of Europe and Luxembourg represent extremes of a spectrum where on the one side a large territory is governed by a rather weak instrumental array of coordination mechanism whereas on the other side a relatively small territory is governed by coordination mechanism with relatively well controlled frame conditions. The result is that territorial cohesion can be defined as a framework that all actors have to comply with because territorial cohesion requires contextual specification. In practical terms, this means that a discussion of the policy objectives is important in order to progress on the coordination. When integrated action is necessary, discursive mechanisms leading to a common action framework appear to be the best choice in order to make coordination happen. However, sticks and carrots, i.e.a development framework, financial incentives and the necessity to end with a common result, are important framing tools to successfully achieve territorial cohesion. A convincing content alone is not enough to overcome vertical and horizontal political rigidities." (author's abstract)

"Die Aufnahme des territorialen Zusammenhalts in den Vertrag von Lissabon hat eine Diskussion über dessen Umsetzung auf EU-Ebene ausgelöst; diese blieb aber ohne klare Ergebnisse. Der Diskussion mangelt es einerseits am Bewusstsein über die wesentlichen Argumente und Kernziele des territorialen Zusammenhalts und andererseits am Verständnis der Zusammenhänge zwischen den Instrumenten, um diese Ziele zu erreichen. Jede Politik des territorialen Zusammenhalts, die nicht auf Koordinierungsmechanismen basiert, würde zu einer eigenen Sektorpolitik 'degradiert' werden. Koordinationsmechanismen stellen die wichtigsten Instrumente zur Erreichung des territorialen Zusammenhalts dar, denn das Territorium ist der Ort, wo jede Entwicklung stattfindet und die territorialen Auswirkungen von (Fach-)Politiken zu finden sind. Die im Rahmen dieses Beitrags betrachteten Fallstudien Europa und Luxemburg zeigen Extreme eines Spektrums, in dem auf der einen Seite ein eher schwaches Koordinationsinstrumentarium für ein großes Gebiet bereitsteht, während auf der anderen Seite für ein relativ kleines Gebiet Koordinationsmechanismen mit relativ gut kontrollierten Rahmenbedingungen existieren. Das Ergebnis der Analyse zeigt, dass der territoriale Zusammenhalt als Rahmen definiert werden kann, den alle Akteure ausfüllen müssen, denn territorialer Zusammenhalt erfordert einen spezifischen Kontext. In der Praxis bedeutet dies, dass eine Diskussion über die politischen Ziele wichtig ist, um bei der Koordinierung Fortschritte zu erreichen. Wenn integrierte Maßnahmen erforderlich sind, erscheinen diskursive Mechanismen in einem gemeinsamen Handlungsrahmen als erste Wahl für eine verbesserte Koordination. Nötig sind jedoch 'Zuckerbrot und Peitsche', z.B. ein Entwicklungsrahmen, finanzielle Anreize und die Notwendigkeit einer Einigung, um erfolgreich territorialen Zusammenhalt zu erreichen. Überzeugende Inhalte allein reichen nicht, um vertikale und horizontale politische Widerstände zu überwinden." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter spatial planning; regional planning; regional development; sustainable development; coordination; governance; European Structural Funds; cooperation; EU; Luxembourg
Klassifikation Raumplanung und Regionalforschung; Europapolitik
Freie Schlagwörter Territorialer Zusammenhalt; Territoriale Agenda; vertikale und horizontale Koordination
Titel Sammelwerk, Herausgeber- oder Konferenzband Koordination raumwirksamer Politik : mehr Effizienz und Wirksamkeit von Politik durch abgestimmte Arbeitsteilung
Herausgeber Karl, Helmut
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2015
Verlag Verl. d. ARL
Erscheinungsort Hannover
Seitenangabe S. 67-90
Schriftenreihe Forschungsberichte der ARL, 4
ISSN 2196-0461
ISBN 978-3-88838-077-8
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Keine Bearbeitung
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