Export für Ihre Literaturverwaltung

Übernahme per Copy & Paste
Bibtex-Export
Endnote-Export

       

Weiterempfehlen

Bookmark and Share


Childhood, Emotions and the Labour of Transnational Families

Kindheit und Emotionsarbeit in transnationalen Familien
[Zeitschriftenartikel]

Mand, Kanwal

fulltextDownload

Der Volltext unterliegt einer Embargofrist bis zum 1 Jan. 2018

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-439352

Weitere Angaben:
Abstract "This paper focuses on children of Bangladeshi heritage who are born in London and are mobile between the (trans) localities of East London and their ancestral home land of Sylhet (a district of Bangladesh). 'Being there' in Sylhet is intimately related to children's membership of transnational families and most of them recorded 'being there' on two occasions by the age of 11. The paper demonstrates that while there has been considerable attention on South Asian first and second generation transnationalism, comprising a focus on marital strategies, remittances, cultural productions and roots tourism, little is known about young children's transnational experiences or practices. The omission of children in part reflects a broader trend, wherein children until recently have been marginal in migration research, but more specifically stems from an emphasis on socialization. Hence South Asian children are constructed as passive members of transnational families. In this paper, I draw from a broader literature that highlights transnational ways of being to involve gendered labour which includes emotions and, I argue, this is necessary to locate children as active agents in the context of familial transnationalism." (author's abstract)

"Der Beitrag befasst sich mit Kindern, die in London geboren sind, deren familiärer Herkunftsort Bangladesch ist und die zwischen den beiden (Trans)Lokalitäten East London und Sylhet (einem Distrikt in Bangladesch) mobil sind. Das 'Dort-Sein' in Sylhet ist eng verknüpft mit ihrer Zugehörigkeit zu einer transnationalen Familie. Meistens berichten diese Kinder, mit elf Jahren bereits zweimal dort gewesen zu sein. Während Transnationalisierungsprozesse in der ersten und zweiten Generation der Einwanderer/- innen aus Südasien in der Forschung viel Aufmerksamkeit fanden - so etwa die Heiratsstrategien, der Rücktransfer von Gütern und Kulturproduktionen sowie der Heimattourismus - ist über die transnationalen Erfahrungen und Praktiken der Kinder nur wenig bekannt. Das Übersehen von Kindern spiegelt eine allgemeine Tendenz in der Migrationsforschung, die Kinder bis vor kurzem nur am Rande thematisiert hat. Diese Entwicklung ist nicht zuletzt dem hohen Stellenwert geschuldet, der Sozialisationsprozessen zugemessen worden ist und innerhalb derer Kinder als passive Mitglieder in transnationalen Familien konzeptionalisiert wurden. Der vorliegende Beitrag stellt die bestehende Literatur zu transnationalen Zugehörigkeiten in einen Zusammenhang zu geschlechtsspezifisch markierter Emotionsarbeit. Nur über diesen Zusammenhang, so wird hier argumentiert, kann die Bedeutung von Kindern als eigenständigen Akteur/-innen in familiären Transnationalisierungsprozessen herausgearbeitet werden." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter childhood; family; emotionality; transnationality; social relations; Great Britain; Bangladesh; Intergenerational relations; identity
Klassifikation Familiensoziologie, Sexualsoziologie; Jugendsoziologie, Soziologie der Kindheit
Methode empirisch; empirisch-qualitativ
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2015
Seitenangabe S. 25-39
Zeitschriftentitel Diskurs Kindheits- und Jugendforschung, 10 (2015) 1
Heftthema Kindheit, Jugend, Migration: von transnational zu translokal
ISSN 1862-5002
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
top