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Migrantenquartiere - Ressource oder Benachteiligung?

Migrant quarters - resource or disadvantage?
[Sammelwerksbeitrag]

Farwick, Andreas

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(externe Quelle)

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0156-0754123

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Akademie für Raumforschung und Landesplanung - Leibniz-Forum für Raumwissenschaften
Abstract "Seit mehreren Jahrzehnten ist ein hohes Maß an Zuwanderung nach Deutschland zu verzeichnen. Die größten in Deutschland lebenden Migrantengruppen bilden die seit längerem ansässigen Arbeitsmigrant(inn)en aus Südeuropa und der Türkei sowie die deutschstämmigen (Spät)Aussiedler(innen) aus den ehemaligen Ostblock-Staaten, die vor allem in den 1990er Jahren nach dem Zusammenbruch der kommunistischen Regierungen zugewandert sind. Räumlich konzentrieren sich die Migrant(inn)en und ihre Nachkommen vorwiegend in den größeren Städten und hier - aufgrund ihres vergleichsweise geringen Einkommens - in den weniger attraktiven Arbeiterquartieren und den Siedlungen des sozialen Wohnungsbaus. Der Beitrag fragt nach den Ursachen und sozialen Folgen der räumlichen Konzentration der Zuwanderinnen und Zuwanderer in den Migrantenquartieren der Städte. Deutlich wird, dass diese Quartiere - über die positiven Effekte der sozialen und psychischen Stabilisierung in der Anfangsphase der Eingliederung im Aufnahmeland hinaus - insbesondere aufgrund der mit der räumlichen Konzentration von Migrant(inn)en einhergehenden sozioökonomischen Segregation einkommensarmer Bevölkerungsgruppen deutlich negative Effekte auf den Eingliederungsprozess von Migrant(inn)en haben." (Autorenreferat)

"For several decades Germany has registered high rates of immigration. Migrant labourers from Turkey and Southern Europe and their descendants who have long been residents in Germany form the largest group of persons with a migration history. The second largest group consists of ethnic Germans who mainly immigrated into Germany from the successor states of the former Soviet Union and from other East European states in the 1990s after the breakdown of communist regimes. The majority of those with migration backgrounds live in large cities and – because of their relatively low incomes - are concentrated particularly in less attractive working class neighbourhoods or in residential areas with a high percentage of social housing. The paper examines the reasons for and social consequences of the spatial concentration of migrant population in the urban migrant quarters. These quarters facilitate newly arrived migrants in adapting to the new environment by providing social networks. Migrants gain social and mental stability. But increasing length of the stay in these quarters has a distinctly negative effect on the migrants' integration process especially as a consequence of their spatial concentration in residential areas characterised by low income groups." (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter immigration; migrant; alien; residential area; choice of place of residence; city quarter; deprivation; segregation; social effects; public housing; socially integrative city; integration; social capital; social learning; discrimination; Federal Republic of Germany
Klassifikation Siedlungssoziologie, Stadtsoziologie; Migration; Raumplanung und Regionalforschung
Titel Sammelwerk, Herausgeber- oder Konferenzband Räumliche Auswirkungen der internationalen Migration
Herausgeber Gans, Paul
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2014
Verlag Verl. d. ARL
Erscheinungsort Hannover
Seitenangabe S. 219-238
Schriftenreihe Forschungsberichte der ARL, 3
ISSN 2196-0461
ISBN 978-3-88838-075-4
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Keine Bearbeitung
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