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Räumliche Muster der internationalen Migration im Zeitverlauf am Beispiel Stuttgart: vom Wanderungsziel zum Migrationsknoten?

Spatial patterns of international migration over time in the case study of Stuttgart: from final destination to migration node?

Fina, Stefan; Schmitz-Veltin, Ansgar; Siedentop, Stefan

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(externe Quelle)

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0156-0754219

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Akademie für Raumforschung und Landesplanung - Leibniz-Forum für Raumwissenschaften
Abstract "Der Beitrag untersucht am Beispiel der Stadt Stuttgart, wie sich die räumlichen Muster der internationalen Migration seit Mitte der 1970er Jahre gewandelt haben und welche Herausforderungen für die Stadt hieraus entstehen. Dabei wird von der These ausgegangen, dass sich nicht nur die Zusammensetzung der Migrant(inn)en in dem betrachteten Zeitraum grundlegend gewandelt hat, sondern auch ihre räumliche Orientierung. Die abnehmende Bedeutung der Zuwanderung klassischer 'Gastarbeiter' und die zugleich wachsenden Anteile neuer hochqualifizierter Migrantengruppen führen dazu, dass Stuttgart zunehmend weniger ein 'Ziel der Migration', sondern eine 'Zwischenetappe' internationaler oder transnationaler Wanderungsbiographien darstellt. Dies äußert sich in einer vielfältigeren ethnischen Zusammensetzung der in Stuttgart wohnenden Migrant(inn)en, in der abnehmenden Verweildauer bestimmter Migrantengruppen und schließlich in einer veränderten räumlichen Orientierung bei der Wohnstandortwahl. Die räumlichen Muster der ethnischen Segregation sind im betrachteten Zeitraum zwischen 1975 und 2011 deutlich komplexer geworden. Neue Zuwanderergruppen, insbesondere aus China und Indien, sind durch geringere Verweildauern in der Stadt und durch räumliche Konzentrationen an zentralen Innenstadtlagen einerseits und an Wohnheimstandorten in Hochschulnähe andererseits gekennzeichnet." (Autorenreferat)

"This article uses the case study of the city of Stuttgart, Germany, to investigate how spatial patterns of international migration have changed since the mid 1970s and which new challenges this engenders. It is based on the hypothesis that not only have the countries of origin of migrants changed fundamentally in the observation period, but so too have the inner-city destinations where migrants initially settle upon arrival. So called 'guest workers' from Southern Europe and Turkey used to be the largest group, but their number is decreasing in comparison to an increasing share of new, highly qualified migrants from other countries. At the same time, Stuttgart is nowadays less a destination where new arrivals settle permanently, but represents more of an interim entry point in the biographies of international and transnational migration biographies. This results in a more diverse ethnic composition of migrants living in Stuttgart, in shorter lengths of residence and also in changing spatial preferences for residential locations. Visible patterns of ethnic segregation have therefore become more complex in the years from 1975 to 2012. New migrant groups, particularly from China and India, are found to stay for short periods preferably in central inner city neighbourhoods as well as in dormitory locations in the vicinity of higher educational facilities." (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter migration; migrant; choice of place of residence; ethnic structure; duration of stay; segregation; Baden-Württemberg; Federal Republic of Germany
Klassifikation Migration; Raumplanung und Regionalforschung
Titel Sammelwerk, Herausgeber- oder Konferenzband Räumliche Auswirkungen der internationalen Migration
Herausgeber Gans, Paul
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2014
Verlag Verl. d. ARL
Erscheinungsort Hannover
Seitenangabe S. 381-401
Schriftenreihe Forschungsberichte der ARL, 3
ISSN 2196-0461
ISBN 978-3-88838-075-4
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Keine Bearbeitung
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