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Ethnicized recruiting from a practice theory perspective

[Arbeitspapier]

Segert, Astrid

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-437816

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Institut für Höhere Studien (IHS), Wien
Abstract Obwohl der „Nationale Aktionsplan für Integration“ die erfolgreiche Integration als zentrale gesellschaftliche Aufgabe formuliert hat und obwohl in den vergangenen Jahren in Österreich eine ganze Reihe Einzelmaßnahmen auch auf dem Arbeitsmarkt in Angriff genommen wurden, zeigen sich nach wie vor Probleme bei der Erwerbsintegration von MigrantInnen und deren Kindern. Man kann diesen Befund auf der Ebene des nationalen Migrationsregimes erklären, welches ungeachtet seiner Entwicklung im Europäischen Vergleich als nachholbedürftig charakterisiert wird. Hier wird hingegen die Theorie sozialer Praktiken gewählt. Aus dieser Forschungsperspektive wird am Beispiel von Einstellungsgesprächen diskutiert, auf welche Art und Weise inklusive, marginalisierende oder exklusive Bewertungen von MigrantInnen zustande kommen. Besonderes Augenmerk wird auf Bewerbungsgespräche gelegt, in denen die ManagerInnen MigrantInnen nicht bewusst diskriminieren, ein solches Vorgehen sogar ablehnen, in denen aber dennoch die Leistungspotenziale von MigrantInnen abgewertet werden. Unterschieden wird zwischen der Abwertung von Personen mit Migrationshintergrund und der Abwertung von bestimmten Praktiken der Selbstrepräsentation als zwei Formen des "Othering“ in Jobinterviews. (Autorenreferat)

Austria issued in 2010, later than other countries, a “National Action Plan for Integration” and is developing several measures for migrants’ and their children’ inclusion including the labor market. However, several ethnic groups undeniably face limited access to the labor market. The unequal job opportunities of immigrants and minorities can be analyzed from different perspectives. In this paper a practice theory perspective is preferred. Ethnicized recruiting practices, such as in job interviews or other recruiting practices, shape this process of social marginalization of minorities or even exclusion of some social groups. This paper focuses on that issue. Recruiting in job interviews is seen as specific discourse that represent and value persons and/or practices in a specific setting. Job interviews can include doings and sayings that classify persons as a less-worthy “other” or indirectly affect ethnic minorities. Practices can change towards inviting these people to express and communicate in a way that leads to a more inclusive recruitment. (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter Austria; migrant; woman; occupational integration; labor market; immigration; integration policy; immigration policy; job interview; recruitment; manpower; second generation; discrimination
Klassifikation Personalwesen; Arbeitsmarkt- und Berufsforschung
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2011
Erscheinungsort Wien
Seitenangabe 40 S.
Schriftenreihe Reihe Soziologie / Institut für Höhere Studien, Abt. Soziologie, 96
ISSN 1605-8011
Status Veröffentlichungsversion
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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