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Between art and social science : scenic composition as a methodological device

Zwischen Kunst und Sozialwissenschaft : die szenische Komposition als methodologisches Instrument
Entre el arte y la ciencia social : la composición escénica como un dispositivo metodológico
[Zeitschriftenartikel]

Froggett, Lynn; Conroy, Mervyn; Manley, Julian; Roy, Alastair

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(externe Quelle)

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0114-fqs140356

Weitere Angaben:
Abstract "Die szenische Komposition ist ein methodologisches Instrument, das erlaubt, die Erfahrungen der Forschenden im Prozess der Datenerhebung zu artikulieren und zu synthetisieren. Angesiedelt zwischen Kunst und Sozialwissenschaft, werden hierbei literarische Genres genutzt, um 'erlebensnahe' Erfahrungen für die Deutungsarbeit verfügbar zu machen. In diesem Beitrag wird, illustriert durch ein Fallbeispiel, gezeigt, in welcher Weise die szenische Komposition auf assoziatives Denken zurückgreift, und deren konzeptuelle Basis wird anschließend an die Arbeiten von Lorenzer, Winnicott und Bion erläutert. Bei dem Fallbeispiel handelt es sich um vier Kompositionen unterschiedlicher Forscher/innen im Anschluss an ein Live-Webcast. In deren Darstellung werden gemeinsame Themen und wesentliche Diskrepanzen sichtbar, die mit den je individuellen Lebenssituationen und -geschichten der Forscher/innen verbunden sind. Gerade die Unterschiede finden ihren Ausdruck auch in der Wahl unterschiedlicher literarischer Genres, die als geteilte kulturelle Ressourcen verstanden werden. Vergleicht man die Ergebnisse aus der Anwendung der szenischen Komposition mit Ergebnissen, die aus einer thematischen Analyse des Webcasts resultieren, so wird - neben synthetisierenden und performativen Funktionen der szenischen Komposition - deutlich, dass ein Zugang zu komplexen sinnlichen Erlebnissen der Forschenden und auch zu unbewussten Anteilen eröffnet wird, die dann für die reflexive Arbeit in der Deutungsgruppe genutzt werden können." (Autorenreferat)

"The scenic composition (SC) is a methodological device enabling the synthesis and articulation of researchers' own complex experiences of events witnessed during data collection. Positioned between art and social science, it makes use of literary conventions to synthesise 'experience near' accounts of data for interpretation. This article explains how the SC is composed by drawing on associative thinking and illustrates its use within a specific case study. The conceptual basis of the SC is discussed with reference to the work of Lorenzer, Winnicott and Bion. This is the first study in which four compositions, each by a different researcher, have been used to provide a multi-faceted view of a complex event, a live webcast. The compositions are presented along with researchers' reflections. Common themes and significant differences relating to life situations, histories and dispositions of the researchers emerge. The differences were expressed through choice of literary genres, which are common cultural resources. We ask what was achieved through the use of SCs compared with a thematic analysis of the webcast, and find that apart from synthesising and presentational functions, they give access to a multi-sensory range of researchers' experiences, including unconscious elements which were then available for reflexive interpretation by an interpretation panel." (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter methodology; art; genre; literature
Klassifikation Erhebungstechniken und Analysetechniken der Sozialwissenschaften
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2014
Seitenangabe 29 S.
Zeitschriftentitel Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research, 15 (2014) 3
ISSN 1438-5627
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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