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The "untold" stories of outsiders and their significance for the analysis of (post-)conflict figurations : interviews with victims of collective violence in Northern Uganda (West Nile)

Die "unerzählten" Geschichten von Außenseiter/innen und deren Relevanz für die Analyse von (Post-)Konfliktfigurationen : Interviews mit Opfern kollektiver Gewalt in Norduganda (West Nile)
Las historias "no dichas" de forasteros y su significado para el análisis de figuraciones (post) conflicto : entrevistas con víctimas de la violencia colectiva en Uganda del Norte (Nilo Occidental)
[Zeitschriftenartikel]

Bogner, Artur; Rosenthal, Gabriele

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(externe Quelle)

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0114-fqs140349

Weitere Angaben:
Abstract "Wie sprechen Menschen, die in der Region West Nile in Norduganda Opfer kollektiver Gewalttaten - insbesondere von Rebellen, aber auch von Angehörigen unterschiedlicher Regierungsarmeen - wurden, über ihre Erfahrungen, und welchen Stellenwert haben ihre Perspektiven im öffentlichen Diskurs in dieser und über diese Region? Anhand von biografisch-narrativen Interviews und Gruppendiskussionen wird aufgezeigt, wie ihre Stimmen im öffentlichen Diskurs unterdrückt werden, indem sich die Exrebellen als Opfer der Geschichte präsentieren. Die Interviews verdeutlichen, dass die Methode des narrativen Interviews auch in diesem nichteuropäischen Forschungsfeld die Befragten bei ihrer Selbstdarstellung und der Verbalisierung des Erlittenen unterstützt. Dabei zeigt sich zugleich, dass eine Untersuchung der Art und Weise, wie kollektive Gewalttaten von Opfern und in öffentlichen Diskursen thematisiert werden, wichtige Erkenntnisse über die Perspektivität und Verzerrungen dieser Diskurse und deren Verursachung ermöglicht. Nicht nur für die Überlebenden, sondern auch für die Analyse der jüngeren Geschichte dieser Region und allgemeiner von (Post-)Konfliktfigurationen ist es daher wichtig, den biografischen Erfahrungen der Opfer kollektiver Gewalt Rechnung zu tragen." (Autorenreferat)

"We have conducted interviews with women and men who are victims of collective violence in the region of West Nile in northern Uganda, by the hands either of rebels or of members of various government armies. We show the position and relevancy of their perspectives in public discourses in and about this region. Using biographical-narrative interviews and group discussions, we highlight how their voices are subdued in public discourse in which the ex-rebels present themselves as the victims of history. The interviews illustrate that the narrative interview method is of help also in this non-European research setting as it supports the interviewees to verbalize what they have suffered. The analysis of how collective violence is thematized in the interviews as well as in public discourses brings about important insights into the perspectivity and the biases of these discourses - and how they were generated. For this reason (amongst others), it is important, when analyzing the region's recent history as well as (post-)conflict figurations in general to accommodate the biographical experiences of victims of collective violence." (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter Uganda; civil war; violence; narrative interview; East Africa; English-speaking Africa; developing country; Africa South of the Sahara; Africa
Klassifikation Friedens- und Konfliktforschung, Sicherheitspolitik
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2014
Seitenangabe 26 S.
Zeitschriftentitel Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research, 15 (2014) 3
ISSN 1438-5627
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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