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Im Streit gestärkt oder umstrittener als behauptet? Zehn Jahre diplomatische Kontroversen über die Schutzverantwortung

[Arbeitspapier]

Hofmann, Gregor P.

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-430362

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung
Abstract "Was wiegt schwerer - der Schutz von Menschen vor Gräueltaten wie Genoziden und Kriegsverbrechen oder der Schutz staatlicher Souveränität vor dem Eingriff anderer Staaten? Das ist einer der Hauptstreitpunkte bei der Anerkennung der kollektiven Schutzverantwortung (R2P). Die R2P, ein Bündel von Normen zur Prävention von und Reaktion auf Gewalttaten wurde vor zehn Jahren von der VN-Generalversammlung anerkannt. Die Bevölkerungen aller Staaten sollen vor Völkermord und anderen schweren Gräueltaten geschützt werden. Doch die R2P steht nach wie vor im Fokus kontroverser Debatten was ihre Anwendung, vor allem im Bezug auf humanitäre Interventionen, betrifft. Der Autor analysiert den Diskurs um die internationale Schutzverantwortung und zeichnet dabei ein differenziertes Bild von Zustimmung zu und Widerspruch gegen das Bündel von Normen. Welche Aspekte der R2P stehen zur Debatte und welche legitimen Bedenken sind damit verknüpft? Der Autor beleuchtet unterschiedliche mögliche Entwicklungspfade und zeigt, wie durch Dialog mit den Skeptikern die Norm weiterhin verbessert und gestärkt werden kann." (Autorenreferat)

"What is more important - protecting people from mass atrocity, such as a genocide and war crimes or protecting state sovereignty against interference by other states? This is one of the core controversial issues concerning the Responsibility to Protect (R2P). Ten years ago, the UN General Assembly recognized the R2P, a bundle of norms for the prevention of and the reaction to atrocious acts against people. Although the acceptance of the norms has increased since then, they remain in the focus of controversial debates concerning their application, especially with regard to humanitarian interventions. The author analyzes the discourse on the Responsibility to Protect. He differentiates between diverse aspects of approval and the contestation of the bundle of norms. Which aspects of the R2P are debated and which legitimate concerns are linked to them? The author highlights different possible paths for further development and shows how a dialogue with skeptics could contribute to the improvement and thus the strengthening of the norm." (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter human rights; civil defense; humanitarian intervention; humanitarian aid; international politics; law of nations; UNO; standard; responsibility; discourse; sovereignty; human rights violation; genocide
Klassifikation Friedens- und Konfliktforschung, Sicherheitspolitik; internationale Beziehungen, Entwicklungspolitik; Recht
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2014
Erscheinungsort Frankfurt am Main
Seitenangabe 39 S.
Schriftenreihe HSFK-Report, 9/2014
ISBN 978-3-942532-81-5
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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