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The impact of drug trafficking on informal security actors in Kenya

Drogenhandel und informelle Sicherheitskräfte in Kenia
[Zeitschriftenartikel]

Schuberth, Moritz

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(externe Quelle)

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:gbv:18-4-7820

Weitere Angaben:
Abstract "Der kenianische Staat gerät derzeit von zwei Seiten unter Druck: Erstens haben zahlreiche nichtstaatliche bewaffnete Gruppen in Gebieten, in denen der Staat praktisch nicht präsent ist, den Sicherheitssektor übernommen; zweitens gewinnt der Drogenhandel immer mehr an Boden, weil das Land zunehmend als bedeutender Drogenumschlagplatz genutzt wird. Der Beitrag untersucht die Beziehungen zwischen Drogenhandel und informellen Sicherheitsstrukturen in Kenia und zieht einen Vergleich zu ähnlichen Entwicklungen in Lateinamerika und Westafrika. Aufgrund seiner Feldforschungen in Kenia kommt der Autor zu dem Schluss, dass profitorientierte informelle Sicherheitsakteure in Mombasa für Drogenhändler arbeiten, während entsprechende Gruppen in Nairobi eher von Politikern angeheuert werden. Zudem scheinen glaubensbasierte Gruppen in beiden Städten weniger empfänglich für Manipulationsversuche von Drogenhändlern zu sein. Abschließend skizziert der Autor die potenziellen Konsequenzen einer Ausweitung des Drogenhandels in Kenia." (Autorenreferat)

"The Kenyan state is currently under pressure from two sides: First, numerous non-state armed groups have taken over the provision of security in areas where the state is practically absent. Second, drug-trafficking organizations are gaining ground as the country is increasingly being used as a major transit hub for narcotics. This article investigates the relationship between drug trafficking and informal security provision in Kenya and draws analogies from comparable experiences in Latin America and West Africa. Field research in Kenya has demonstrated that profit-oriented, informal security actors in Mombasa work for drug lords, while their counterparts in Nairobi are more likely to be hired by politicians. Moreover, faith-based vigilante groups in both cities appear to be less susceptible to external manipulation by drug traffickers. The article concludes by considering the potential consequences of an expansion of the drug trade in Kenya." (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter drug; commerce; Kenya; domestic security; informal structure; Latin America; West Africa; East Africa; English-speaking Africa; developing country; Africa South of the Sahara; Africa
Klassifikation soziale Probleme; Entwicklungsländersoziologie, Entwicklungssoziologie
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2014
Seitenangabe S. 55-81
Zeitschriftentitel Africa Spectrum, 49 (2014) 3
ISSN 0002-0397
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Keine Bearbeitung
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