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Civil society and land use policy in Uganda : the Mabira forest case

Zivilgesellschaft und Landnutzungspolitik in Uganda : der Konflikt um das Mabira-Naturschutzgebiet
[Zeitschriftenartikel]

Hönig, Patrick

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(externe Quelle)

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:gbv:18-4-7543

Weitere Angaben:
Abstract "In den vergangenen Jahren hat die ugandische Regierung wiederholt Schritte zur Abholzung von einem Viertel des Mabira-Naturschutzgebiets in Zentral-Uganda eingeleitet, um den Boden einem Agrarunternehmen, das von einem international operierenden Großkonzern kontrolliert wird, für den Zuckerrohranbau anzubieten. Immer wenn die Umsetzung des Projekts drohte, organisierten zivilgesellschaftliche Gruppen breite Protestaktionen, sodass die Regierung ihre Pläne zurückstellen musste. Die Kampagne zur Rettung des Mabira-Waldes wird häufig als Beispiel dafür angeführt, dass ausdauernder Protest aus der Zivilgesellschaft als Korrektiv gegen undemokratische Entscheidungen über Gemein- oder öffentliche Güter wirken und profitorientierte Akteure, die mit unbedarften oder korrupten Politikern und Bürokraten Geschäfte ausbrüten, abschrecken kann. Eine tiefer gehende Analyse der Kampagne offenbart jedoch, dass hier ökologische und soziale Anliegen mit Partikularinteressen verflochten sind. Der Autor untersucht das komplexe Interaktionsgeflecht zwischen Staat, Großunternehmen und Zivilgesellschaft in Uganda, wirft aber auch ein Schlaglicht auf die vielschichtige und teilweise sehr ambivalente Rolle, die Nichtregierungsorganisationen in Post-Konflikt-Gesellschaften des subsaharischen Afrika spielen." (Autorenreferat)

"Over the past few years, the Ugandan government has repeatedly initiated proceedings to clear one-fourth of the Mabira natural forest reserve in central Uganda and give the land to a sugar company controlled by a transnational business conglomerate. Each time the government took steps to execute the Mabira project, civil society groups organised large-scale protests that pressurised the government into shelving its plans. The Save Mabira Forest campaign has been widely cited as an example of how sustained protests by civil society groups serve as a corrective of democratic deficits in decision-making processes pertaining to the commons and as a deterrent to profit-driven business schemes hatched in collusion with carefree or corrupt bureaucrats and politicians. However, an in-depth analysis of the campaign suggests that ecological and social justice concerns are mixed up with identity politics and exclusionist agendas. Examining the complex web of interactions between state, big business and civil society in Uganda, this paper sheds light on the multi-layered and often ambiguous role played by non-governmental organisations in post-conflict societies of sub-Saharan Africa." (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter civil society; land use; land policy; Uganda; nature reserve; Africa South of the Sahara; East Africa; English-speaking Africa; developing country; Africa
Klassifikation Agrarsoziologie; Ökologie und Umwelt
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2014
Seitenangabe S. 53-77
Zeitschriftentitel Africa Spectrum, 49 (2014) 2
ISSN 0002-0397
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Keine Bearbeitung
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