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Das ökonomische und politische Dilemma Europas

[Arbeitspapier]

Mavrozacharakis, Emmanuel

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-424595

Weitere Angaben:
Abstract Das europäische Wirtschaftsmodell schein einen doppelten Wettbewerbsproblem ausgesetzt zu sein. Einerseits existieren enorme Niveauunterschiede hinsichtlich der Konkurrenzfähigkeit der diversen Mitgliedsländer der Eurozone und der EU untereinander was sich langfristig zu einem dramatischen Schuldenproblem stilisierte. Die erweiterten Staatsschulden sind nichts anderes als ein Symptom der mangelnder Wettbewerbsfähigkeit. Auf der anderen Seite scheint das Europäische Wirtschaftsmodell der aggressive Entwicklungsorientierung des Fernen Ostens langfristig nicht folgen, zu können. Dieses externe Wettbewerbsproblem versucht man in Europa vorwiegend durch lohnpolitische Massnahmen wie Lohnsenkungen, durch Minderung der Staatsquote oder sogar durch reale Abwertung zu behandeln. Die Begrenzung auf die Konsolidierung der öffentlichen Finanzen kommt allerdings einem Versuch gleich allein die Symptome eines Problems zu behandeln. Dabei wird ein politisches Legitimationsproblem in die Welt gerufen das vorwiegend zwei Aspekte hat. Auf der einen Seite ein Problem der Souveränität in dem Sinne das die übertragenen Entscheidungskompetenzen der Einzelstaaten auf EU Instanz nicht etwa demokratisch legitimierten Gremien zugute kommt wie das Europaparlament sondern künstlich geschaffenen Gremien der Finanzüberwachung wie die Troika die direkter oder indirekter Weise unter dem Einfluss der mächtigsten Mitgliedstaaten steht. Somit entsteht auf der anderen Seite ein gewaltiges Demokratiedefizit. Dies kommt darin zum Ausdruck das von demokratisch gewählten Regierungen verlangt wird unpopuläre Sparprogramme durchsetzen selbst wenn sie dabei ihre Parlamente, Institutionen und Verfassungen umgehen müssen.

Apparently the European economic model being subjected to a double competition problem. On the one hand, there are enormous differences in the level of competitiveness of the various member countries of the euro area and the EU among themselves. In the long term this Problem stylized to a dramatic debt crisis for one Part of the EU member States like Greece, Portugal, Ireland , Spain and Italy The advanced state debt are nothing more than a symptom of a lack of competitiveness. On the other hand, the European economic model seems to be not able not in the long term to follow the aggressive development orientation of the Far East. The dominant Forces into the EU tries to handle with this external competition problem mainly with wage policy measures such as wage cuts, a reduction in government expenditure or even with real depreciation. However, the limitation of political measures on the consolidation of public finances , is an attempt to deal only with the symptoms of the problem. The Result is, that a political problem of legitimacy is called into the world that has mainly two aspects. On the one hand, a problem of sovereignty in the sense that the transmitted decision-making powers of the states at the EU instances, is not transferred to the benefit of democratically elected bodies like the European Parliament, but to artificially created bodies of financial supervision like the Troika that directly or indirectly is under the influence of the most powerful member states. In this Way we have on the other side the production of a huge democratic deficit. This finds his expression in the demand on democratically elected governments to prevail unpopular austerity measures, even if they have to bypass their parliaments, institutions and constitutions.
Thesaurusschlagwörter EU; Eurozone; competitiveness; economic development (on national level); economic crisis; national debt; fiscal policy; austerity policy; wage policy; sovereignty; Greece; Portugal; Italy; Spain; Federal Republic of Germany
Klassifikation Volkswirtschaftstheorie; Wirtschaftspolitik; Europapolitik
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2015
Seitenangabe 31 S.
Status Erstveröffentlichung; nicht begutachtet
Lizenz Digital Peer Publishing Licence - Freie DIPP-Lizenz
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