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Sowjetunion, DDR und RGW in der Ära Gorbatschow

The Soviet Union, the GDR and CMEA in the Gorbachev era
[Forschungsbericht]

Zedilin, Leonid I.

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-41933

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Bundesinstitut für ostwissenschaftliche und internationale Studien
Abstract In dem vorliegenden Bericht werden die letzten Jahre des Rats für Gegenseitige Wirtschaftshilfe (RGW) am Beispiel der Entwicklung der Beziehungen UdSSR - DDR analysiert. Daneben wird auch die Frage untersucht, inwieweit wirtschaftliche Überlegungen das Treffen (bzw. Unterlassen) der jeweiligen politischen Entscheidungen der Sowjetführung beeinflußt haben, die auf die eine oder andere Weise zur deutsche Vereinigung beitrugen. Der Fortbestand des Wirtschaftsblocks der sozialistischen Länder war allein durch den eingefahrenen Mechanismus der Zusammenarbeit bestimmt. Die DDR, wichtigster Handelspartner der UdSSR, war der Hauptimporteur sowjetischer Rohstoffe und zugleich Großlieferant von Ausrüstungen in die UdSSR. Rohstofflieferungen im Tausch gegen nicht konkurrenzfähige Fertigprodukte bildeten die hauptsächlichste Form der Anbindung der europäischen RGW-Länder an die UdSSR. Als eines der größten Probleme im RGW galt über Jahrzehnte hinweg die Künstlichkeit der Preise und das Nichtfunktionieren des Transfer-Rubel. Gegen Ende der 80er Jahre kam zu den traditionellen Problemen der Wirtschaftsbeziehungen UdSSR-DDR noch die Unmöglichkeit hinzu, die Befehlswirtschaft der DDR und das freier werdende, sich immer stärker auf betriebswirtschaftliche Rechnung stützende Wirtschaftssystem der UdSSR aneinanderzukoppeln. Es wurde auf der 45. Tagung des RGW entschieden, die wechselseitigen Verrechnungen künftig in frei konvertierbarer Währung und zu laufenden Weltmarktpreisen durchzuführen. Dies besiegelte das Schicksal des RGW endgültig. Gegenüber der DDR wurde zur Umrechnung des für die UdSSR passiven Saldos ein nicht gestützter und ungerechtfertiger Kurs zugrundegelegt. 'Aussichten für eine Gesundung der Wirtschaftsbeziehungen der neuen Bundesländer mit Rußland bestehen dann, wenn sie 'entstaatlicht' und vom systembedingten Erbe der 'brüderlichen Verbindung' befreit werden.' (psz)
Thesaurusschlagwörter German Democratic Republic (GDR); convertibility; formation of prices; COMECON; technological progress; USSR; currency; economic cooperation; scientific progress; Perestroika
Klassifikation Politikwissenschaft; Wirtschaftswissenschaften
Methode anwendungsorientiert
Freie Schlagwörter Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe; Regionale internationale Wirtschaftszusammenarbeit; Gruppenbildung innerhalb internationalen Akteurs; Sowjetunion; Deutsche Demokratische Republik; Regionale Interdependenzen im internationalen System; Interessendivergenzen bei internationalem Akteur; Auflösung internationalen Akteurs
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 1995
Erscheinungsort Köln
Seitenangabe 41 S.
Schriftenreihe Berichte / BIOst, 34-1995
Status Veröffentlichungsversion; nicht begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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