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Political parties, institutions, and the dynamics of social expenditure in times of austerity

Politische Parteien, Institutionen und die Dynamik der Sozialausgaben unter dem Vorzeichen der Sparpolitik
[Arbeitspapier]

Kittel, Bernhard; Obinger, Herbert

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://hdl.handle.net/10419/44246

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung
Abstract "Die Beschränkung des Wachstums der Sozialausgaben war (und ist) ein zentrales Anliegen staatlicher Politik in fortgeschrittenen Industrieländern seit den 1980er Jahren und hat in dieser Periode in der akademischen Debatte große Aufmerksamkeit erhalten. Zu den meistdiskutierten Erklärungsfaktoren zählen parteipolitische Differenzen und politische Institutionen sowie die Abhängigkeit ersterer von letzteren. Das Discussion Paper unterscheidet fünf verschiedene Theorieansätze und untersucht ihren Beitrag zur Erklärung der empirischen Varianz im Zeitraum von 1982 bis 1997 in 21 OECD-Ländern. Die Analyse der kurzfristigen Veränderung erfolgt im Rahmen einer kombinierten Zeitreihen-Querschnittanalyse, während die langfristigen Niveauunterschiede mittels einer Querschnittanalyse untersucht werden. Mit Hilfe einer interaktiven Modellspezifikation zeigen die Autoren, dass empirische Belege für diesen Konditionaleffekt vorhanden sind, die allerdings weder vollkommen überzeugen noch langfristige Niveaueffekte zeitigen. Ausführliche Spezifikationstests deuten darauf hin, dass die Parteieneffekte, die in den 1980er Jahren vorhanden waren, in den 1990er Jahren deutlich schwächer wurden. Insgesamt stützen die Befunde die These des „Wachstums zu Limits“ und die These der "Neuen Politik" am ehesten." [Autorenreferat]

"The containment of social expenditure growth has been (and still is) a core issue of public policy in advanced industrial countries since the 1980s and has received much academic attention during that period. Among the most extensively discussed explanatory factors of social expenditure are partisan politics and political institutions, as well as the dependency of the real impact of the former on the latter. The paper distinguishes five competing theoretical perspectives and explores their power to explain the empirical variation in the period 1982–1997 in 21 OECD countries. The empirical analysis of short-term dynamics is performed in a time-series cross-section framework while long-term level effects are explored in a cross-sectional setting. By using an interactive model specification the authors show that there is empirical evidence for this conditional effect, albeit it is neither thoroughly convincing nor leading to lasting long-term level effects. Extensive specification tests show that the 1990s witnessed a weakening of partisan effects which were still present in the 1980s. In total, the evidence tends to give most support to the “growth-to-limits” and the "new politics" perspectives." [author´s abstract]
Thesaurusschlagwörter party; political institution; social expenditures; austerity policy; industrial nation; OECD
Klassifikation politische Willensbildung, politische Soziologie, politische Kultur; Öffentliche Finanzen und Finanzwissenschaft; Staat, staatliche Organisationsformen; Sonstiges zur Sozialpolitik
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2002
Erscheinungsort Köln
Seitenangabe 56 S.
Schriftenreihe MPIfG Discussion Paper, 02/1
ISSN 0944–2073
Status Veröffentlichungsversion
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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