Mehr von Halbach, Uwe

Export für Ihre Literaturverwaltung

Übernahme per Copy & Paste
Bibtex-Export
Endnote-Export

       

Weiterempfehlen

Bookmark and Share


Sicherheit in Zentralasien : T. I, Sicherheitsstrukturen und -politik auf nationaler und regionaler Ebene

Security in Central Asia : part I, security structures and security policy at the national and regional level
[Forschungsbericht]

Halbach, Uwe

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-41645

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Bundesinstitut für ostwissenschaftliche und internationale Studien
Abstract 'Seit dem Sommer 1999 ist die internationale Aufmerksamkeit für Sicherheitsprobleme im nachsowjetischen Zentralasien gewachsen. In wiederholten Zusammenstößen zwischen regulären Streitkräften zentralasiatischer Staaten und sogenannten 'islamischen Rebellen' am Südrand der Region, in der Nachbarschaft zum regionalen Krisenherd Afghanistan, zeigten sich die Schwächen der nationalen und regionalen Sicherheitsstrukturen. Dabei wurde das Image einer -von der dramatischen Ausnahme Tadschikistans abgesehen - relativ stabilen, von starken Präsidenten regierten Region in Frage gestellt. In Usbekistan und Kasachstan wurden 1999 die nationalen Militärdoktrinen revidiert. Die sicherheitspolitische Zusammenarbeit mit Rußland, die in den meisten der zentralasiatischen Staaten schon vorher recht eng war, wurde verstärkt. Das gilt auch für Usbekistan, das in seiner Außen- und Sicherheitspolitik zuvor einen eher rußlandkritischen Kurs gefahren war. Im vorliegenden Bericht wird vor dem Hintergrund der neuerlichen Kämpfe im Süden Kirgistans und Usbekistans das Thema 'Sicherheit in Zentralasien' in zwei Teilen abgehandelt. Im ersten Teil geht es um eher 'traditionelle' Sicherheitsfragen: um Militär- und Sicherheitspolitik auf nationaler Ebene, um die 'geopolitische' Situation und Umgebung der Staaten, um zwischenstaatliche militärische und sicherheitspolitische Kooperation auf regionaler und überregionaler Ebene, um das Verhältnis zu den beiden regionalen Großmächten Rußland und China sowie gegenüber dem Unruheherd Afghanistan. Im zweiten Teil geht es um 'nichttraditionelle' Sicherheitsrisiken, die den Hintergrund für die jüngsten Kämpfe im Ferganatal bilden. Im Kontrast zu der in Rußland und im GUS-Raum heute geläufigen Darstellung, nach der Zentralasien und andere Regionen an der Südflanke Rußlands in den Würgegriff des 'internationalen Terrorismus' geraten sind, richtet sich der Blick hierbei auf die indigenen Sicherheitsprobleme und Schwachstellen der Region.' (Textauszug)

'Since the summer of 1999 security problems in post-Soviet Central Asia have received greater international attention. Repeated clashes between the regular armed forces of the Central Asian states and so-called 'Muslim rebels' in the southern area of Central Asia bordering on Afghanistan - the region's trouble spot - have highlighted the weaknesses of national and regional security structures. This has shaken the image of what - with the major exception of Tajikistan - was regarded as a relatively stable region under strong presidential rule. In 1999 Uzbekistan and Kazakhstan revised their national military doctrines. Security ties with Russia, which in the majority of the Central Asian states were already very close, were intensified. Even Uzbekistan, whose foreign and security policy had previously been marked by a rather critical attitude towards Russia, modified its stance. Against the background of the recent clashes in southern Kyrgyzstan and Uzbekistan, this two-part report examines the subject of security in Central Asia. Part I looks at what might be called 'traditional' security issues - military and security policy at the national level, the geopolitical situation and environment of the Central Asian states, bilateral military and security co-operation at the regional and supra-regional level and Central Asia's relations with the major regional powers Russia and China as well as with its troubled neighbour Afghanistan. Part II is concerned with some less 'traditional' aspects of security that form the background to the latest clashes in the Fergana Valley. Rather than portraying Central Asia and other regions on Russia's southern flank as being in the stranglehold of 'international terrorism' - the view generally taken in Russia and in the CIS states - the author focuses on the indigenous security problems and vulnerable points of the region.' (extract)
Thesaurusschlagwörter Afghanistan; Asia; developing country; international economic relations; international cooperation; security; security policy; South Asia; terrorism; defense policy; Central Asia; Kazakhstan; Kyrgyzstan; Tajikistan; Turkmenistan; Uzbekistan; Commonwealth of Independent States; USSR successor state; post-socialist country
Klassifikation internationale Beziehungen, Entwicklungspolitik; Friedens- und Konfliktforschung, Sicherheitspolitik
Methode deskriptive Studie
Freie Schlagwörter Sicherheitspolitische Zusammenarbeit; Zentralasiatische Staaten der ehemaligen Sowjetunion; Regionale internationale Sicherheit; Regionale internationale Beziehungen; Regionale internationale Organisation; Geostrategische Lage; Sicherheitspolitische Interessen; Verteidigungs- und Sicherheitspolitik; Bedrohungsvorstellungen (Sicherheitspolitik); Internationaler Terrorismus; Religiöser Fundamentalismus; Russische Föderation
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2000
Erscheinungsort Köln
Seitenangabe 39 S.
Schriftenreihe Berichte / BIOst, 24-2000
Status Veröffentlichungsversion; nicht begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
top