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Adopting the Euro in post-communist countries: an analysis of the attitudes toward the single currency

Die Übernahme des Euro in postkommunistischen Ländern: eine Verhaltensanalyse gegenüber der gemeinsamen Währung
[Arbeitspapier]

Allam, Miriam S.; Goerres, Achim

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-414422

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung
Abstract "Unter gewaltigen Anstrengungen haben es die postkommunistischen Regierungen in Ost- und Mitteleuropa geschafft, ihre Länder sicher zum EU-Beitritt zu führen. Als Nächstes sehen sie sich mit der Einführung des Euro als Gemeinschaftswährung konfrontiert. Infolgedessen wird für demokratische Politiker die öffentliche Meinung über die Euro-Einführung enorm wichtig. Die Autoren testen drei theoretische Schulen (ökonomisch, politisch und historisch) in Bezug auf ihre Erklärungskraft für das Verständnis individueller Einstellungen zum Euro. Als empirische Evidenz dienen individuelle Umfragedaten aus acht Ländern. Die Autoren stellen fest, dass bei dem kombinierten Modell aller Theorieschulen der Verständnisgewinn am größten ist. Im Kontext postkommunistischer Volatilität haben auf der gesellschaftlichen Ebene die wirtschaftlichen und historischen Faktoren den größten Einfluss. Auf der Individualebene haben die Variablen, die materielles Eigeninteresse messen, nur geringe Aussagekraft. Folglich sind nicht die wirtschaftlichen Verteilungswirkungen der Euro-Einführung und diesbezügliche Erwartungen, sondern die nationale Performanz und historische Erfahrung von Bedeutung. Politische Parteien sollten sich deswegen bei ihren Versuchen, demokratische Unterstützung für die Euro-Einführung zu sammeln, auf wirtschaftliche Konsolidierung und politische Stabilität konzentrieren und nicht eine Konfliktlinie zwischen Gewinnern und Verlierern der Euro-Einführung politisieren." (Autorenreferat)

"The new EU member states in Central and Eastern Europe achieved an economic and political tour de force on their way to EU accession. Their next challenge is the entry to the eurozone. Thus, the dynamics of public opinion toward the euro become crucial for political leaders. We test three perspectives - economic, political, and historical-ideational - with individual-level survey data from eight countries and conclude that the combined model best explains variations in support for the euro. In an environment of volatility in post-communist Europe, macro variables of economic and historical ideational factors have the strongest impact on individual attitudes, while micro-variables of economic self-interest do not further our understanding of euro support. Thus, distributional issues matter less than the aggregate national performance and experience. Political parties that garner support for the euro should therefore concentrate on economic consolidation and political stability rather than politicizing a winner-loser cleavage." (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter EU; post-communist society; eastwards expansion; joining the European Union; EU expansion; Euro; European currency system; monetary union; acceptance; population; theory
Klassifikation Europapolitik; Wirtschaftspolitik; Volkswirtschaftstheorie
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2008
Erscheinungsort Köln
Seitenangabe 27 S.
Schriftenreihe MPIfG Discussion Paper, 2008-1
ISSN 1864-4325
Status Veröffentlichungsversion
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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